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Papenteich Neues Storchennest nahe der Kita aufgestellt
Gifhorn Papenteich Neues Storchennest nahe der Kita aufgestellt
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18:00 25.04.2019
Freuen sich auf Storchennachwuchs in Walle: Uwe-Peter Lestin (v.l.), Brigitte Brinkmann, Dieter Wanglin, Hans-Jürgen Bethge und Hans-Jürgen Behrmann. Quelle: Gesa Walkhoff
Walle

Schon früh morgens warten vier Ratsmitglieder der Gemeinde Schwülper zusammen mit Weißstorchbetreuer Hans-Jürgen Behrmann im Spargelweg nahe der Kindertagesstätte auf einen Kranwagen und einen Bagger der LSW. Ein neues Storchennest soll auf der Streuobstwiese aufgestellt werden. Der 14 Meter lange Holzmast mit dem wagenradgroßen Nest liegt schon auf der Wiese bereit.

Gemeinde Schwülper stellte Fläche zur Verfügung

Bürgermeister Uwe-Peter Lestin freut sich: „Wir finden es schön, dass hier in Walle ein Storchennest aufgestellt wird. Dafür stellen wir gerne die Fläche zur Verfügung.“ Den Nistmasten hat die LSW gespendet, die auch die Aufstellung des Nestes übernimmt. Das Nest selbst mit Eichenholzunterlage und Stahlbefestigung wurde von der Ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Barnbruch gebaut, die Kosten in Höhe von 450 Euro hat ein Sponsor aus Walle, Helmut Streiff, übernommen.

Derzeit fünf besetzte Storchennester in Schwülper

Während ein paar Minuten später der Kranwagen der LSW eintrifft und eine dicke Metallkette am Mast befestigt, um ihn in die Höhe zu ziehen, unterhält Hans-Jürgen Behrmann Bürgermeister Lestin sowie die Ratsmitglieder Brigitte Brinkmann, Hans-Jürgen Bethge, Dieter Wanglin und Talene Wiards-Reißmann mit der Frage, wie viele besetzte Storchennester es in der Gemeinde Schwülper gibt. „Fünf sind es zurzeit“, gibt er schließlich selbst die richtige Antwort. Er hofft, dass es schon bald Interessenten für das neue Zuhause an der Kita in Walle gibt. „Wir hoffen auf ein junges Storchenpaar, denn die anderen brüten bereits“, ergänzt Uwe-Peter Lestin, der auch Vorsitzender des Förderkreises des Nabu-Artenschutzzentrums ist.

LSW stellt den Masten auf

Kurze Zeit später trifft der von der LSW bestellte Bagger auf der Streuobstwiese ein und hebt das Loch für den Holzmasten aus. „Das Loch muss bei einem Masten dieser Länge 2,33 Meter tief sein“, erklärt Heiko Thormann von der LSW. Er ist mittlerweile Experte für solche Einsätze. „Wir setzen drei bis vier Nester jährlich in dieser Region“, erzählt er. „Wenn Herr Behrmann bei meinem Chef anruft, rücken wir kurze Zeit später aus. Auch, wenn Störche beringt werden sollen, werden wir angefordert.“

Von Gesa Walkhoff

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