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Papenteich So hilft das PMG mit seinem Sommerfest
Gifhorn Papenteich So hilft das PMG mit seinem Sommerfest
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15:07 13.09.2019
Bunt und sommerlich: Das Meiner Philipp-Melanchthon-Gymnasium feierte ein Schulfest - auch zu Gunsten eines schwer erkrankten Kindes. Quelle: Ron Niebuhr
Meine

Vormittags schulfrei, nachmittags Schulfest – so lief es kürzlich für die mehr als 700 Schüler des Philipp-Melanchthon-Gymnasiums in Meine ab. Das Fest brauchte kein großartiges Motto, wollte man doch bloß den Sommer feiern. Und der präsentierte sich mit viel Sonne noch mal von seiner schönsten Seite.

30 Stände

„Es freut mich, dass ihr alle hier seid“, rief Schulleiter Stephan Oelker den kleinen und großen Gästen zu. Angesichts des „wunderschönen Wetters“ stieg das Schulfest natürlich vor allem im Freien. Ab dem sechsten Jahrgang aufwärts trugen alle Klassen zum Gelingen bei. „Wir haben hier 30 Stände“, sagte Lehrerin Nina Christmann. Sie hatte zusammen mit ihrem Kollegen Frank Haertel die kunterbunte Festmeile und das nicht minder abwechslungsreiche Rahmenprogramm organisiert. Zu letzterem zählten Musik der Schulband Limit und Tanzshows der Hip-Hop-Truppe Savage.

Viele Eltern aktiv

Einzig die fünften Klassen brachten sich beim Schulfest nicht mit ein – aus gutem Grund: „Sie sollen die Chance bekommen, erst einmal alles kennen zu lernen“, erklärte Florian Wachter. Der Schulsprecher wies darauf hin, dass sich auch unheimlich viele Eltern fürs Gelingen des Schulfestes engagierten, etwa mit Spenden fürs große in der Mensa aufgebaute Büffet. Und zwar Mütter und Väter aktueller wie auch ehemaliger Schüler. Das Mitwirken und der Besuch ehemaliger Schüler und Schuleltern auf der Festmeile belegte die über die Schulzeit hinaus bestehende große Verbundenheit mit dem Philipp-Melanchthon-Gymnasium: „Es bildet sich bei uns so etwas wie eine Schulfamilie“, zeigte sich Oelker davon beeindruckt.

Gemeinsames Singen

An den 30 Stationen konnten die Besucher unter anderem gemeinsam ein Bild malen, möglichst viele Dosen mit Ballwürfen abräumen, einen Hindernis-Parcours mit Balancierbalken und Slalom-Dribbling meistern, am Heißen Draht eine ruhige Hand unter Beweis stellen, sich zum Lachen bringen lassen, im Casino beim Black Jack abräumen und ihr Geschick bei Würfen auf den Basketballkorb erproben. Stärkung fanden sie zwischendurch mit Waffeln, Kuchen und Crêpes sowie reichlich Getränken. Zudem versammelten sich im Lauf des Nachmittages mehrmals Kinder, Eltern und Lehrer zum Singen im Raum der Stille. Dorthin konnte man sich aber auch zurückziehen, „wenn einem der Trubel einfach zu viel wird“, sagte Christmann.

Typisierungsaktion

Ein Verwendungszweck für den Erlös ergab sich kurzfristig. „Wir haben gerade erfahren, dass eine Typisierungsaktion geplant ist für ein erst 14 Monate altes Mädchen aus Meine, das an einer seltenen Stoffwechselkrankheit leidet“, sagte Oelker. Die Aktion unterstütze man selbstverständlich, erst recht weil man sich als Gymnasium dem Ort Meine sehr verbunden fühle, erklärte der Schulleiter. Wer also beim Schulfest spendete, durfte gern großzügig sein, um das tragische Schicksal der kleinen Meinerin abzumildern. Und: „Ein bisschen was vom Erlös fließt gewiss auch noch in die Klassenkassen“, ergänzte Christmann.

Von Ron Niebuhr

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