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Papenteich „Sie haben Farbe ins Rathaus gebracht!“
Gifhorn Papenteich „Sie haben Farbe ins Rathaus gebracht!“
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20:00 10.11.2019
Abstrakte Malerei: Heidrun Pfalzgraf stellt im Rathaus Meine aus. Quelle: Gesa Walkhoff
Meine

Im Rathaus in Meine trafen sich am Freitagabend rund 40 Kunstinteressierte, um die beeindruckenden farbenfrohen Arbeiten der Künstlerin Heidrun Pfalzgraf aus Celle zu bewundern. Eingeladen hatte der Kulturverein Papenteich zu dieser Vernissage.

Heidrun Pfalzgraf ist eine gefragte Künstlerin. Sie bestreitet in diesem Jahr bundesweit und in den Niederlanden diverse Ausstellungen und ist mit ihren Werken auch in einigen Galerien vertreten. Dennoch freute sie sich sichtlich, in Meine ausstellen zu dürfen und über die zahlreichen Besucher. „Das lässt das Künstlerinnenherz höher schlagen“, sagte sie lachend. Sie habe intensiv, unter anderem an der HBK Braunschweig und der Kunstakademie in Trier daran gearbeitet, ihren eigenen Stil zu finden. Stolz erklärte sie: „Meine Fans sagen heute: Die Pfalzgraf erkennt man sofort!“

Fröhlich musikalische Einstimmung

Die Vernissage begann mit einer fröhlichen musikalischen Einstimmung durch das Duo Rhythm and Pipes, die ihre Zuhörer mit folkloristischen Klängen auf Dudelsack, Flöte, Cayon und anderen Instrumenten erfreuten. Anschließend begrüßte Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn Gäste und Künstlerin und stellte fest: „Sie haben Farbe ins Rathaus gebracht!“ Der Vorsitzende des Kulturvereins Papenteich Michael Schenkel bedankte sich bei Samtgemeindemitarbeiterin Sandra Ayas für die perfekte Organisation und wünschte den Gästen „viel Freude an den Werken und gute Gespräche!“

Die Dokumentation eines Malvorgangs

Um den Kunstinteressierten den Zugang zum Werk Heidrun Pfalzgrafs zu erleichtern, hielt die Kunsthistorikerin Dietrun Otte aus Celle ausdrücklich keine Laudatio, sondern gab eine Gebrauchsanweisung zur Betrachtung abstrakter Werke. Sie erklärte, dass es Menschen in den Genen läge, Muster zu erkennen. Das helfe bei der Deutung der Umwelt und sei eine Voraussetzung fürs Überleben. „Aber was passiert, wenn wir auf Anhieb keine Muster erkennen? Wir suchen danach – ganz automatisch“, erläuterte sie. Statt des Mustersuchens empfahl sie, bei der Betrachtung abstrakter Kunst das Gefühl zu bemühen. „Man muss mit dem Herzen sehen.“ In der Malerei Heidrun Pfalzgrafs könne man alles Mögliche erkennen und gleichzeitig sei nichts davon dargestellt. „Plötzlich begreift man: Das, was man sieht, ist die Dokumentation eines Malvorgangs.“

Von Gesa Walkhoff

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