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Papenteich Die Krippe auf dem Marktplatz lädt zum Ankommen ein
Gifhorn Papenteich Die Krippe auf dem Marktplatz lädt zum Ankommen ein
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09:00 03.12.2019
An der Krippe in Meine: Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums machten sich Gedanken über den Sinn des Advents. Quelle: Gesa Walkhoff
Meine

Inmitten des beginnenden weihnachtlichen Trubels gibt es auf dem Meiner Marktplatz auch einen Ort der Besinnung. Zwischen Marktständen und der viel befahrenen Hauptstraße kamen ungefähr 70 Menschen zusammen, um auch in diesem Jahr die Weihnachtskrippe mit einer gemeinsamen Andacht feierlich zu eröffnen.

„Das ist sozusagen eine Gemeinschaftsproduktion der Kirchen St. Stephani und St. Andreas, des Philipp-Melanchthon-Gymnasium und des Posaunenchors“, erklärte die Bürgermeisterin von Meine Ute Heinsohn-Buchmann. „Das hat hier schon eine lange Tradition.“

Vom verletzten Schaf

Wolfgang Dee aus dem Organisationskomitee von St. Andreas begrüßte die Anwesenden und erheiterte sie mit einer Anekdote von der Aufstellung der Krippe: „Das Schaf hatte sich beim Transport verletzt. Das habe ich heute Nacht gesund gepflegt“, erzählte er.

Nach dem ersten gemeinsam gesungenen Lied mit Begleitung des Posaunenchors luden der Religionslehrer Holger Fricke und einige Schüler und Schülerinnen des Philipp-Melanchthon-Gymnasium mit ihrer Darbietung dazu ein, sich an den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes zu erinnern. „Was fällt euch ein, wenn ihr das Wort Advent hört?“, fragte der Lehrer und ließ seine Schüler antworten. Adventskalender, Lebkuchen, Glühwein, Weihnachtsbaum und viele andere schöne Dinge nannten sie, die sie aus einer großen Holzkiste hervorholten und nacheinander auf einem Tisch neben der Krippe aufbauten. Dabei stellten sie immer wieder in Frage, ob das wirklich alles sei, worum es in der Weihnachtszeit gehe.

Erstmal ankommen lassen

Feierliche Eröffnung: Pastorin Julia Kettler sprach an der Krippe auf Meines Marktplatz. Quelle: Gesa Walkhoff

Die Krippe vor der großen Tanne wurde feierlich eröffnet und Pastorin Julia Kettler von der St. Stephani-Kirchengemeinde ergriff das Wort. Dass der Advent der Vorbereitung auf die Ankunft des Herrn diene, nahm sie zum Anlass, über das Ankommen zu sprechen. Die Pastorin forderte dazu auf, sich selbst und anderen, ob im Alltag oder in der Politik, Zeit zu geben, in Ruhe anzukommen, anstatt immer gleich volle Leistung zu erwarten und eventuell sogar Kurzschlusshandlungen zu provozieren. „Ich habe den Eindruck, dass wir uns das Ankommen oft nicht zugestehen“, meinte sie.

In der anschließenden Fürbitte hieß es unter anderem: „Wir bitten dich, in den nächsten Wochen an dieser Krippe Ruhe zu finden!“

Von Gesa Walkhoff

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