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Papenteich Die Baugenehmigung fürs neue Rathaus ist da
Gifhorn Papenteich Die Baugenehmigung fürs neue Rathaus ist da
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19:00 05.02.2020
Standort fürs neue Rathaus in Groß Schwülper: Diese alte Scheune ist bereits abgerissen, jetzt liegt die Baugenehmigung für den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Gemeinde vor. Quelle: Christina Rudert Archiv
Groß Schwülper

Man muss auch mal ehrgeizige Ziele haben und daran festhalten. Schwülpers Bürgermeister Uwe-Peter Lestin will mit der Verwaltung noch in diesem Jahr in ein neues Rathaus einziehen. Immerhin: „Die Baugenehmigung ist da“, frohlockt er im AZ-Gespräch. Noch in diesem Monat, in der achten Kalenderwoche, sollen die Ausschreibungen erfolgen. Daran arbeite der Architekt gerade.

Wie soll es nach der Ausschreibung weiter gehen, wann der Baustart erfolgen? „Schnellstens“, sagt Lestin. „Wir brauchen das unbedingt.“ Denn das alte Haus anno 1911, in dem die Gemeindeverwaltung untergebracht ist, sei zu klein. „Es sitzen fünf Leute in einem Raum. Meine Verwaltungschefin ist nebenan, nicht wirklich davon getrennt.“ Folge dieses Aufeinandersitzens: „Es klingeln dauernd Telefone, es gibt Publikumsverkehr.“ Da sei konzentriertes Arbeiten auf so engem Raum nicht möglich.

Die alte Scheune ist schon weg

Der neue Standort am Schützenhaus an der Schlossstraße steht schon längst fest. Die alte Scheune an der Stelle ist bereits abgerissen. Im Erdgeschoss soll der Neubau Platz für die Verwaltung bieten: fünf Büroräume, ein Bürgermeister-Zimmer und ein Sitzungsraum für den nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss. Rat und Fachausschüsse sollen weiterhin im Bürgerhaus tagen, wo Publikum möglich ist.

Wohnungen in den Obergeschossen

Im Obergeschoss und im Staffelgeschoss – ein zweites Obergeschoss mit höchstens 60 Prozent Fläche von dem darunter – entstehen rund ein halbes Dutzend Wohnungen. „Wir können mitten im Dorf nicht so einen Flachbau hinsetzen. Das wäre Platzverschwendung.“ So schlage die Gemeinde zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie schaffe mit der 2,4-Millionen-Euro-Investition Verwaltungsräume und Wohnraum.

Altes Rathaus öffentlich nutzen

Und das alte Rathaus? Die Gemeinde will es laut Lestin ausräumen, sanieren und für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. „Wir stellen fest, dass es einen Mangel an öffentlich nutzbaren Räumen gibt.“ Trotz Okerhalle und Bürgerhaus gleich nebenan. Beide seien täglich besetzt. Denkbar wäre die Nutzung des alten Rathauses etwa durch die Kreismusikschule für Kurse.

Lestin will den Umzug spätestens Ende des Jahres über die Bühne bringen. Er wisse, dass er dafür belächelt werde. „Das ist mein Ziel. Ich will es nicht aufgeben. Eigentlich sollte es möglich sein.“

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Von Dirk Reitmeister

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