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Papenteich Grassel bekommt ein neues Feuerwehrhaus
Gifhorn Papenteich Grassel bekommt ein neues Feuerwehrhaus
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17:09 20.12.2019
Neubau beschlossene Sache: Der Samtgemeinderat machte den Weg frei für ein neues Feuerwehrhaus in Grassel. Es wäre auch ohne den Brand des alten demnächst fällig gewesen. Quelle: Torben Niehs Archiv
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2021 könnte es schon stehen: Die Finanzierung für Grassels neues Feuerwehrhaus steht. Der Papenteicher Samtgemeinderat hat den Weg jetzt frei gemacht – bei sechs Enthaltungen ansonsten einstimmig.

Für das kommende Jahr stellt die Verwaltung 632 000 Euro zur Verfügung, für 2021 sollen es nochmal 450 000 Euro sein. Hermann Schölkmann (WGP) beantragte, beide Summen bereits 2020 bereit zu stellen. Er sieht sonst die Gefahr eines Baustopps, falls die Arbeiten im kommenden Jahr so schnell voran kämen, dass die 632 000 Euro dann aufgebraucht wären. Seinen Antrag lehnte die Mehrheit bei nur neun Ja-Stimmen und einer Enthaltung ab.

Grassel wird wie Wedesbüttel

Um Kosten zu sparen lässt die Samtgemeinde in Grassel das Wedesbütteler Feuerwehrhaus praktisch noch einmal nachbauen. In ihrer gemeinsamen Sitzung im November nahmen Bau- und Feuerschutzausschuss in Abstimmung mit den künftigen Nutzern geringfügige Detailänderungen vor, etwa eine zweite Dusche bei den Herren und eine rutschfeste Beschichtung beim Hallenfußboden. Das alte Grasseler Feuerwehrhaus ist im Sommer einer Brandstiftung zum Opfer gefallen, ein Neubau wäre aber sowieso demnächst fällig gewesen.

Das wurde noch beschlossen

Elf von 41 Tagesordnungspunkten drehten sich in der letzten Sitzung des Jahres um die Feuerwehr. Der Samtgemeinderat beschloss unter anderem ein Hydrantenkonzept mit jährlich 10 000 Euro für den Erhalt maroder Hydranten, für 15 000 Euro neue Tragkraftspritzen für Vordorf (2020) und Lagesbüttel (2021) anzuschaffen, drei bis vier Jahre alte Akkus für Handfunkgeräte zu ersetzen (20 200 Euro), bei den Handfunkgeräte auf eine neue Technik umzusatteln (21 500 Euro), ein Prüfgerät und ein Reinigungs- und Desinfektionsgerät für die Atemschutzwerkstatt (21 000 Euro) anzuschaffen, ebenso neue Atemschutzmasken (60 000 Euro) sowie Schutzbekleidung für Atemschutzgeräteträger (20 000 Euro).

So viel ist die Feuerwehr wert

„Die Feuerwehr genießt bei uns einen sehr hohen Stellenwert“, sagt Stefan Konrad (SPD) am Ende der Feuerwehr-Tagesordnungspunkt-Serie. 39 Prozent aller Investitionen des kommenden Jahres seien für diesen Bereich. Die Samtgemeinde gebe 49 Euro pro Einwohner für Feuerwehr-Investitionen aus. 44 Euro seien Landesdurchschnitt.

Haushalt 2020 ist beschlossen

Apropos Finanzen: Der Samtgemeinderat beschloss auch den Haushalt für 2020 – bei vier Enthaltungen ansonsten einstimmig. „Der Haushalt ist ausgeglichen, aber er ist auch ausgewogen“, sagte Wolfgang Stindl (Grüner). Er werde allen Wünschen von Feuerwehr und Schulen gerecht, und dennoch baue die Samtgemeinde weiter Schulden ab und senke die Umlage, die sie von ihren Mitgliedsgemeinden kassiert. Uwe-Peter Lestin (SPD) kommentierte das Volumen von 14,5 Millionen Euro mit: „Mehr kann man sich nicht wünschen.“

Von Dirk Reitmeister

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