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Papenteich Feuerwehr soll eine Übergangshalle bekommen
Gifhorn Papenteich Feuerwehr soll eine Übergangshalle bekommen
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06:00 28.09.2019
Feuerwehrhaus in Grassel: Die Feuerwehr soll nach dem Brand erst einmal eine Übergangshalle bekommen. Quelle: Torben Niehs
Papenteich

Nach der Brandserie im Papenteich von Juni bis September gab es für die Grasseler Feuerwehr in den vergangenen Tagen gleich zwei gute Nachrichten. Zuerst wurde der mutmaßliche Brandstifter gefasst, und jetzt zeigte sich der Samtgemeinderat einig, den geplanten Bau des neuen Gerätehauses in Grassel zu beschleunigen.

Die Brandserie in Grassel

Mehrfach brannte es in den vergangenen Wochen in Grassel. Auch das Feuerwehrhaus wurde ein Raub der Flammen. Hier die Berichte:

* Scheune mit Oldtimer brennt vollständig aus

* Wehr fordert Leichtbauhalle

* Chöre singen für die Feuerwehr in Grassel

* Wer ist der Serien-Brandstifter im Papenteich?

* Auch Jugendwehr leidet unter den Brandfolgen

* Innenminister besucht abgebranntes Gerätehaus

* Das muss die Feuerwehr noch alles erledigen

* Feuerteufel verursacht 100.000 Euro Schaden

* Feuerwehr Grassel ist wieder einsatzbereit

* War es Brandstiftung? Wieder zwei Brände in Grassel am Wochenende

* Brandstiftungen im Papenteich: Polizei fasst mutmaßlichen Täter

Anfang Juli wurde das Feuerwehrgerätehaus ein Raub der Flammen. Die Polizei ermittelte wegen Brandstiftung, am Wochenende ging ihr ein 41-Jähriger aus dem Gifhorner Südkreis ins Netz. Er ist möglicherweise für fast ein Dutzend Brände im Papenteich verantwortlich. Doch unabhängig vom Fahndungserfolg muss eine Lösung für die Grasseler Feuerwehr her.

Gebrauchte Halle willkommen

„Wir verzichten auf die Sanierung der Brandruine“, erklärte Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn. Stattdessen solle das alte Gebäude abgerissen und an gleicher Stelle eine Übergangshalle in Leichtbauweise erstellt werden – so wie es auch der Wunsch der Wehr ist. Für die Halle bewilligte der Samtgemeinderat 90 000 Euro. „Wenn wir eine gebrauchte Halle finden, die günstiger ist, nehmen wir auch die“, so Kielhorn. Gebraucht wird die Halle, da die Feuerwehrfahrzeuge sowie die Ausrüstung im bevorstehenden Winter nicht im Freien stehen können, da die Einsatzbereitschaft leiden könne. Löschwasser könnte gefrieren, Löschschaum ausflocken und die Membranen der empfindlichen und teuren Atemschutzgeräte würden leiden.

Halle muss wieder weg

Die Ausschreibung für die Übergangshalle sei inzwischen erfolgt, so Kielhorn. Sie hofft, Mitte Oktober den Auftrag vergeben zu können. Obwohl die Zeit drängt, müsse sich die Verwaltung an rechtliche Vorgaben halten. So sei eine Ausschreibung vorgegeben, zudem seien vom Baurecht vorgegebene Maximalmaße zu berücksichtigen. Stehen bleiben soll die Übergangshalle übrigens, bis das neue Feuerwehrhaus fertig ist. Das soll auf einem Grundstück der Gemeinde hinter dem DGH entstehen. Ist das neue Gebäude fertig, muss die Halle wieder verschwinden – wegen der gesetzlichen Vorgaben zu den An- und Abfahrtswegen für Feuerwehrhäusern.

Fraktionen sind sich einig

Mit dem neuen Feuerwehrhaus soll es jetzt aber schneller gehen als bisher geplant. Ursprünglich waren für das kommende Jahr 150 000 Euro vorgesehen, für 2021 weitere 850 000 Euro und für 2022 noch einmal 200 000 Euro – denn ein Neubau stand ohnehin an, auch ohne den Brand. Die Summe aus 2021, da zeigten sich alle Fraktionen einig, soll nun aber bereits im kommenden Jahr bereit gestellt werden, um das Projekt zu beschleunigen.

Von Thorsten Behrens

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