Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Papenteich Frage: Wie kommt ein Rollstuhl die Stufe hoch?
Gifhorn Papenteich Frage: Wie kommt ein Rollstuhl die Stufe hoch?
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:00 13.07.2019
Ferienaktion im Papenteicher Programm Happy Holidays: Das Meiner Seniorenheim an der Mittelstraße bot nun wieder den Erwerb des Rollstuhlführerscheins an. Quelle: Foto: Chris Niebuhr
Meine

Meine. Ein schneller Griff nach unten, schon ist die Bremse des Rollstuhls angezogen. Das Hilfsmittel steht sicher still. Für die sechs jungen Teilnehmer der Ferienaktion Rollstuhlführerschein im Meiner Seniorenheim an der Mittelstraße geht dieser Handgriff in Fleisch und Blut über. Das Festellen der Bremse ist das A und O, wenn der Rollstuhl sich zu bewegen droht.

Vorbereitet sein

Sie heißen Kenneth, Lucy, Elia und André, sind zwischen zehn und 14 Jahren alt und wollen wissen, worauf es ankommt im Umgang mit dem Rollstuhl. Für die sechs Papenteicher, die sich für das Angbeot des Seniorenheimes im Ferienprogramm der Samtgemeinde angemeldet haben, eine wichtige Erfahrung. Sie möchten vorbereitet sein, wenn sie jemanden im Rollstuhl schieben – sei es im eigenen Umfeld oder auch als Retter bei der Feuerwehr. Und ein bisschen Spaß darf dieses Lernen in den Ferien natürlich auch machen.

Sylvia Heß, stellvertretende Leiterin Betreuter sozialer Dienst, und Alltagsbegleiterin Dagmar Busch erklären den jungen Leuten alles, was sie dafür wissen müssen. Wichtigste Regel neben dem Feststellen der Bremse bei drohender Bewegung des Rollstuhls: die ständige Kommunikation mit demjenigen, der geschoben wird. Nichts sei unangenehmer, als wenn ein Rollstuhlfahrer plötzlich ohne Vorwarnung einfach nach hinten gezogen werde, sagt Sylvia Heß. Ein ganz blödes Gefühl.

An Hindernissen üben

Das die Teilnehmer der Ferienaktion auch selbst erfahren können, denn jeder schlüpft einmal in die Rolle des Schiebenden und des Geschobenen. Beim Start zunächst stets die Kontrolle, ob die Füße auf den Fußstützen stehen. Sind sie nämlich dahinter, kann es schnell gefährlich werden für die Gesundheit: „Dann macht es knack“, sagt Sylvia Heß. Auch an Hindernissen wie Bordsteinkanten üben sich die Rollstuhlführerscheinkandidaten. Rückwärts hinunterfahren ist der bessere Weg, erkennen sie auf den ersten Blick. Andersherum setzen die Fußstützen auf dem Boden auf und der Geschobene rutscht im Stuhl nach vorne.

Später wird noch ein Parcours aufgebaut. Im Slalom geht es vorwärts und rückwärts dort hindurch. Und ganz am Ende sollen die Teilnehmer der Aktion dann auch noch Bewohner im Rollstuhl schieben. Das Seniorenheim hat gute Erfahrungen mit dem Ferienangebot Rollstuhlführerschein gemacht: „Wir haben es daher schon öfter angeboten“, sagt Sylvia Heß. Und als kleine Belohnung winke dann auch noch ein Kärtchen mit dem „offiziellen“ Rollstuhlführerschein für alle Teilnehmer.

Von Chris Niebuhr

Papenteich Polizei berät Kommunalpolitiker - Immer mehr Unverschämtheiten und Hetze

Hetze und Hass gegen Politiker auch auf kommunaler Ebene: Im Kreis Gifhorn sind noch keine krassen Fälle bekannt, aber der Umgangston wird rauer. Die Polizei nimmt sich des Themas verstärkt an.

12.07.2019

Gute Zahlen bei der Kinderbetreuung: Groß Schwülper punktet mit einer 99-prozentigen Versorgung mit Kita- und einer 79-prozentigen Versorgung mit Krippen-Plätzen.

11.07.2019

Hier ein Buch für den Urlaub, da ein Spielzeug – und beim Flohmarkt auf Meines Marktplatz gab es auch noch Infos über die letzten freien Plätze bei den Happy Holidays.

11.07.2019