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Papenteich Am Lötkolben herrscht Gleichberechtigung
Gifhorn Papenteich Am Lötkolben herrscht Gleichberechtigung
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12:00 25.07.2019
Elektronik-Basteln: Im Meiner Rathaus glühten bei diesem Ferienspaß die Lötkolben. Quelle: Foto: Heidi Lindemann-Knorr
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Gleichberechtigung am Lötkolben: Dass das möglich ist, zeigte sich bei der Ferienspaßaktion der Samtgemeinde Papenteich im Meiner Rathaus. Ebenso so viele Mädchen wie Jungen nahmen an der Happy Holidays Aktion der Jugendförderung Elektronik-Basteln teil. „Das ist nicht nur etwas für Jungen“, meinte Wolfgang Seebauer zum relativ großen Mädchenanteil.

Fünfte Aktion

Schon zum fünften Mal hatten die Funkamateure aus dem Papenteich rund um Seebauer zu dieser Aktion eingeladen. Als Helfer waren auch Johann Knäusel, Heinz Stolte, Manfred Müller und Ludwig Gebauer – der einzige in der Truppe, der kein Funkamateur ist – dabei, um den Kindern Tipps und Anleitung beim Löten und Basteln zu geben.

Mit dabei ist auch Emily Kühne aus Groß Schwülper. Die Zwölfjährige bastelt gerade die Magische Lampe, die mit einem Feuerzeug oder Streichholz angezündet werden kann. Und dann auch wieder ausgeblasen werden kann, nicht mit einem Schalter. „Das ist sehr interessant“, meint Emily, „ich habe das Löten noch nie gemacht, habe aber auch keine Probleme mit dem Werkzeug.“

Filigrane Arbeit

Diffizil und filigran ist die Arbeit mit dem Lötkolben und den kleinen Drähten auf jeden Fall, das sieht man an den Arbeitsplätzen der Kinder und Jugendlichen. Konzentration und Genauigkeit ist gefragt. Nur gut, dass da auch jeweils ein erfahrener Helfer zur Seite steht.

Und auch das „Eltern-Stör-Gerät“, so Seebauer, im Keller des Meiner Rathauses haben Ferienkinder geschaffen, ein Morsegerät. „Damit kommunizieren Funkamateure auf der ganzen Welt“, so die Erklärung des Fachmannes. Wo andere nur ein Piepen hören, sind die Morsezeichen für Funker als Sprache zu erkennen.

Roboterwagen per Fernbedienung

Auch andere, von Jugendlichen gebaute Objekte stellte Seebauer den Teilnehmern vor, so einen kleinen Roboterwagen der per Fernbedienung bedient wird. „Das haben die Kinder in der Arbeitsgemeinschaft des Phillip-Melanchthon-Gymnasiums gebaut“, so Seebauer, der nicht nur diese Arbeitsgemeinschaft anbietet, sondern auch für interessierte Erwachsene und Jugendliche die Interessengemeinschaft Technik, zu der gerne jederzeit jeder kommen kann. Die AG findet dienstags zwischen 16 und 17 Uhr im Werkraum des Gymnasiums statt, die offene Zeit für jedermann im Anschluss daran.

Von Heidi Lindemann-Knorr

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