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Papenteich So werden Geheimsender enttarnt
Gifhorn Papenteich So werden Geheimsender enttarnt
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16:00 26.07.2019
Suche nach den vier Geheimsendern: Heinz Stolte gibt letzte Hinweise vor dem Start. Quelle: Foto: Heidi Lindemann-Knorr
Meine

Das Piepen im Ohr, das war das Wichtigste bei der Ferienspaßaktion der Jugendförderung der Samtgemeinde Papenteich am TSV Sportplatz in Meine: Enttarne die Geheimsender, so das Motto der Veranstaltung der Happy Holidays.

Mit am Start nicht nur fünf Teilnehmer, sondern auch die Mitglieder der Funkamateure des Ortsverbandes Gifhorn im Deutschen Amateur Radio Club, die den Kindern die Einweisungen und Erklärungen gaben.

Hier muss man die Entfernung hören

„Wenn du dich einem Sender näherst, hörst du unterschiedliche Töne“, erläuterte Wolfgang Seebauer von den Funkamateuren den Teilnehmern. Je nach Stärke des Signals könne man die Entfernung zwischen sich und dem Sender einschätzen. Und praktisch ausprobiert wurde das dann auch gleich dank der Hilfe seiner Funkamateure, bevor die Jugendlichen selber mit dem Peilsender rund um das Sportheim auf Sendersuche gingen. Jeder Sender habe einen anderen Ton, das erleichtere das Finden der vier Geheimsender, hatten die Funkamateure ihnen noch mit auf den Weg gegeben.

Ab durchs Unterholz – aber nur mit langen Hosen

Durchs Unterholz ging es dann, aber die Mädchen und Jungen hatten sich gut vorbereitet, lange Hosen und festes Schuhwerk waren erwünscht.

Mit dabei ist auch Lara Lünzmann. „Die Beschreibung im Ferienspaßprogramm hat sich gut und interessant angehört“, so die Elfjährige aus Meine. Das bestätigt auch Zoe Schrader-Krakau aus Rötgesbüttel, die auch noch nie mit einem Peilsender gearbeitet hat.

Der Schnellste brauchte keine Viertelstunde

„Die Urkunden haben wir schon vorbereitet, es fehlen nur noch die Punkte“, verriet Wolfgang Seebauer vor dem Start am Sportheim. Und über die freuten sich dann nach der Aktion Jano Artmann aus Vordorf, der alle vier Sender in 14,29 Minuten aufgespürt hatte, Konrad Springer aus Rötgesbüttel, der 15 Minuten brauchte, Lara Lünzmann in 18,44 Minuten, Zoe Schrader-Krakau in 20,49 Minuten und Timo Lenz aus Rethen, der 34,10 Minuten auf der Senderjagd war.

Von Heidi Lindemann-Knorr

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