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Papenteich Bei den Stundentakt-Planungen tut sich was
Gifhorn Papenteich Bei den Stundentakt-Planungen tut sich was
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06:00 24.07.2019
Begegnungsgleis in Rötgesbüttel: Für den Stundentakt sind umfangreiche Bauarbeiten nötig, die Planungsunterlagen liegen jetzt aus. Quelle: Dirk Reitmeister
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Rötgesbüttel

Rückt der Stundentakt auf der Strecke Gifhorn-Braunschweig jetzt endlich näher? Die Planungen zum Bau des Rötgesbütteler Begegnungsgleises haben jedenfalls eine wichtige Weiche passiert.

Bis vor kurzem hatte das Eisenbahnbundesamt noch den Daumen drauf, doch jetzt meldet die Deutsche Bahn AG: „Der Planfeststellungsbeschluss liegt uns bereits vor, jedoch ist dieser noch nicht rechtskräftig“, so Sprecherin Sabine Brunkhorst. Denn erst einmal müssen die Unterlagen öffentlich ausliegen. Das tun sie noch bis 31. Juli bei der Stadt Gifhorn.

Wann geht es endlich los?

Wenn bis 31. August keine Klagen eingehen, kann das Verfahren weiter Fahrt aufnehmen. Dann gibt es laut Bahn noch zwei entscheidende Wochen, die sich an diese Klagefrist anschließen. Eine Woche nach Ablauf der Klagefrist wäre die Rechtskraft festgestellt, eine weitere Woche später vom Eisenbahnbundesamt bestätigt. Brunkhorst: „Im Anschluss werden die Ausschreibungen für die entsprechend unterschiedlichen Baugewerke an den Markt gebracht beziehungsweise die ersten Aufträge vergeben.“

Erst danach vermag die Bahn einzuschätzen, wann sie mit den Arbeiten vor Ort beginnen kann. Und wie sieht der Fahrplan für den Bau dann aus? Brunkhorst zählt die Arbeitsschritte auf.

Das ist der Fahrplan für die Bauarbeiten

„Als erstes Herstellung des neuen Wirtschaftsweges an der B 4 zur Erschließung der landwirtschaftlichen Flächen, die zurzeit über den Bahnübergang am Kilometer 23,786 erschlossen sind.“ Dieser werde danach für den öffentlichen Verkehr geschlossen und diene als Baustellenzufahrt. Zeitgleich nimmt die Bahn erforderliche Vergrämungs- und Rodungsarbeiten für das neue Gleis vor – frühestens ab 1. Oktober.

Daran schließt sich der Gleisbau mit Untergrundverbesserung, Entwässerungsanpassungen und der Erstellung des Mittelbahnsteiges an. Es folgen: Kabelkanal erstellen, Stellwerks-Modulgebäude aufbauen, Signale aufstellen und Wege zum neuen Bahnsteig pflastern.

„Die Baumaßnahmen sollen – soweit das Planrecht vorliegt – bis Ende 2020 abgeschlossen sein“, sagt Brunkhorst. „Nach Prüfung und Abnahme der neuen Signaltechnik kann eine Inbetriebnahme erfolgen und der Stundentakt auf der Strecke gefahren werden.“ Der sei vorgesehen zum Fahrplanwechsel 2020/2021 im Dezember 2020.

Das ist noch nach Inbetriebnahme zu tun

Die Bauarbeiten wären dann noch nicht zu ende. Nach Inbetriebnahme baut die Bahn den alten Bahnsteig ab. Außerdem finden auch außerhalb des Landkreises Gifhorn Arbeiten statt, nämlich Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen aus dem so genannten Landschaftspflegerischen Begleitplan. Deshalb lagen die Pläne bereits für zwei Wochen in Lachendorf im Kreis Celle aus.

Von Dirk Reitmeister

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