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Papenteich Verkehrsberuhigung im Meiner Kuhweg
Gifhorn Papenteich Verkehrsberuhigung im Meiner Kuhweg
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00:20 20.05.2019
Engagierte Debatte: Die Gemeinde Meine hatte zur Anliegerversammlung geladen, um über das Thema Verkehrsberuhigung zu sprechen. Quelle: Yvonne Droste
Meine

Die Wohnqualität und Verkehrssicherheit im Ortskern Meines zu verbessern, ist das Anliegen der Anwohner der Straßen Kuhweg, Am Zellberg, Zuckerallee, Zellberg-, Mittel- und Schulstraße, Wiesenweg und Ohnhorster Weg. Daher luden Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann und Verwaltungsleiter Reinhard Frank zu einer Anliegerversammlung in das Gemeindezentrum ein.

Ortsfremde Autofahrer

Als problematisch empfinden einige Anwohner diejenigen ortsfremden Autofahrer, die über die vorgenannten Straßen während der Stoßzeiten abkürzten, sobald es auf der Hauptstraße einen Rückstau aufgrund der Ampelkreuzung mit der B4 oder einer Zugdurchfahrt gebe. „Da fahren Leute durch, die hier gar nichts zu suchen haben“, echauffierte sich ein Teilnehmer. Andere Anwohner sahen die ausweichenden Pendler als nicht problematisch.

Einig waren sie sich allerdings darin, dass die Vorschläge zur Verkehrsberuhigung von Stadtplaner Dirk Grundmann nicht zielführend seien. Grundmann wollte einerseits die Zellberg-, Mittel- und Schulstraße durch eine Einbahnstraßenregelung aus der Gleichung nehmen. Andererseits sollte die Neue Straße für Kraftfahrer gesperrt werden. Mit beiden Maßnahmen würde der Kraftverkehr von der Hauptstraße erst gar nicht auf dem Kuhweg ankommen.

Gegenrede

Dies hielt ein Anwohner des Ohnhorster Weges aber für nicht akzeptabel und sagte nachdrücklich: „Bitte schneiden Sie uns nicht auf diese Art und Weise vom Ort ab!“ Auch ein Gewerbetreibender von der Hauptstraße gab zu bedenken, dass dadurch Kunden ausbleiben könnten.

Mehrere Anwohner forderten Tempomessungen von Andreas Schittko, dem stellvertretenden Dienststellenleiter des Polizeikommissariats Meine, der bei der Versammlung Rede und Antwort stand. Dieser lehnte das jedoch ab: „Uns steht nur ein Auto für den gesamten Papenteich und Isenbüttel zur Verfügung.“ Stattdessen Blitzer auf Kosten der Gemeinde zu installieren, hielt die Bürgermeisterin für schwierig. Denn der koste 20.000 Euro, die Einnahmen gingen an den Landkreis, und er sei nicht permanent mit einer Kamera ausgestattet, argumentierte sie.

Die Anwesenden einigten sich daher an diesem Abend zunächst einmal auf bauliche Maßnahmen, um den Verkehr auf dem Kuhweg zu beruhigen.

Von Yvonne Droste

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