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Papenteich Rethen: Darum gibt’s ein Entenfest
Gifhorn Papenteich Rethen: Darum gibt’s ein Entenfest
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16:03 13.10.2019
Wieder ein Erfolg: Das Entenfest lockte viele Gäste nach Rethen. Quelle: Ron Niebuhr
Rethen

Schützen- und Sportfeste sind ja weit verbreitet, Entenfeste dagegen findet man nicht so oft. In Rethen allerdings ist es auf dem besten Weg sich als weitere gern besuchte dörfliche Zusammenkunft zu etablieren. Am Sonntag ging das Entenfest dort nämlich bereits in die vierte Runde.

Das hat wahrlich nicht jeder Ort: Die Rethener feierten am Sonntag wieder ihr Entenfest. Auch die vierte Auflage hatte wieder ihren besonderen Charme.

Die Wettervorhersage machte Hoffnung, sollte es doch noch einmal richtig warm werden, obgleich der Herbst kalendarisch schon voll im Gange war. Von der Temperatur her passte es auch, jedoch trübten ein paar teils heftige Regenschauer den eigentlich schönen, beinahe sommerlichen Tag.

Schauer trüben den Spaß nicht

Wer glaubte, der Regen würde die Rethener vom Teich nach Hause treiben oder davon abhalten, dort überhaupt erst aufzutauchen, irrte sich gewaltig. „Die paar Schauer konnten uns nichts anhaben“, sagte Horst Piksa. Helfer schwärmten aus, holten Handtücher heran, wischten ratzfatz und immer wieder die Tische und Bänke trocken - und schon ging der Spaß weiter.

Radfahr- und Bouletruppe stemmt das Fest

Die örtliche Radfahr- und Bouletruppe hatte einmal mehr die Regiebeim Entenfest übernommen. Sie baute Stehtische, Bierzeltgarnituren und Zeltpavillons, Grill und Kuchenbuffet am Ufer unweit des Denkmales auf. „Unsere Frauen haben fleißig gebacken“, verwies Piksa zusammen mit Eddy Triebel und Torsten Hageroth auf das reichhaltige Buffet aus 14 Blechkuchen und Torten. Wer es lieber deftig mochte, konnte Bratwürste oder Krakauer essen. Und für warme und kalte Getränke war ebenfalls gesorgt. „Das ist alles gratis. Wir würden uns aber über kleine Spenden freuen“, erklärte Piksa.

Auch an die Enten wird gedacht

Denn auch wenn das Entenfest selbst fürs dörfliche Miteinander gedacht war, sollte sein Erlös doch wieder in die Pflege der Enten und die Unterhaltung der Boulebahn fließen. Die Enten - je ein Braut- und Mandarin-Pärchen - haben Horst und Heidi Piksa mal für den Teich gespendet. Die Wasservögel fühlen sich dort allem Anschein nach sehr wohl. Inzwischen hat sich noch eine weitere, etwas größere Ente dazugesellt. „Wir hoffen ja alle, dass es bald Nachwuchs gibt“, erzählte Piksa. Zumal man den Enten extra ein Bruthaus gebaut habe. Bei dem „müssten wir wohl mal die Leiter erneuern. Mal sehen, wer dafür ins Wasser steigt“, wies er auf fehlende Sprossen hin. So gebe es eben immer was zu tun am Teich.

Teich nun mit kleiner Fontäne

Dessen Pflege hat nach Eddy und Meggy Triebel mittlerweile der neue Pächter Christoph Obermann übernommen. „Er ist sehr fleißig und macht das wirklich toll“, lobten Piksa, Triebel und Hageroth. So habe Obermann eine kleine Fontäne gebaut, die das Wasser mit Sauerstoff versorgt, und den Uferbereich mäht er gründlich und regelmäßig. Triebel füttert ab und zu die Enten - aber nur wenn wirklich Bedarf besteht. „Da ist dann auch schon mal das eine oder andere Leckerli dabei“, sagte Piksa. Schließlich sollen sich die Enten am Dorfteich wohl fühlen. So wie die Rethener auch.

Die Radler treffen sich übrigens dienstags - im Sommer um 14 Uhr, im Winter um 13 Uhr - zu gemeinsamen Touren. „Wir fahren 20 bis 40 Kilometer weit. Auf der Hälfte der Strecke legen wir eine Pause ein mit Kaffee und Kuchen als Belohnung“, sagte Piksa. Und die französische Lebensart kehrt im Dorf donnerstags ab 17.30 Uhr ein mit einer gepflegten Partie auf der Boulebahn am Festplatz. Neueinsteiger sind immer gern gesehen.

Von Ron Niebuhr

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