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Papenteich Allerstraße: Wann kommt das Durchfahrverbot?
Gifhorn Papenteich Allerstraße: Wann kommt das Durchfahrverbot?
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13:28 11.10.2019
Auch wenn es nicht so aussieht: Zu den Hauptverkehrszeiten ist die Allerstraße in Meine so stark befahren, dass die Anwohner die Belastung kaum noch ertragen. Quelle: Thorsten Behrens
Meine

„Die Situation ist unerträglich geworden“, sagt Udo Wienke. Er ist Anwohner der Meiner Allerstraße – und wie viele weitere Menschen dort geplagt vom Verkehr und dessen Folgen. Wienke fühlt sich vom Landkreis Gifhorn im Stich gelassen. Denn der bearbeitet schon seit Monaten einen Antrag der Gemeinde Meine – diese will ein „Durchfahrt verboten“-Schild aufstellen.

Die Situation in der Allerstraße

Die Allerstraße werde von vielen Pendlern oder Autofahrern, die ihrem Navi vertrauen, als Abkürzung benutzt, berichtet Wienke. Was zur Folge hat, dass die Anwohner leiden. Unter der Verkehrsmenge, dem Lärm und den Schadstoffen, die die Autos ausstoßen. Radfahrer würden angehupt, wenn sie auf der Straße fahren. Genauso Autofahrer, die abbremsen, weil sie auf ein Grundstück abbiegen. Und Kinder, die morgens zur Schule gehen, könnten nur unter erschwerten Bedingungen die Straße überqueren. „Es ist ein Wunder, dass da noch nichts passiert ist“, sagt Wienke.

Anwohner fühlen sich im Stich gelassen

„Andere Städte und Landkreise stellen sich schützend vor ihre Bürger und nehmen sie Ernst“, sagt der verkehrsgeplagte Anwohner. Doch in der Allerstraße fühlen sich die Anwohner vom Landkreis Gifhorn im Stich gelassen. „Der Verkehr hat in den letzten Jahren zugenommen und es wird immer schlimmer“, so Wienke. 2010 hätten die Anwohner den Landkreis das erste Mal angeschrieben – jetzt stehe die Situation in der Straße kurz vor der Explosion.

Gemeinde beantragt „Durchfahrt verboten“

Die Gemeinde Meine steht dabei an der Seite der Allerstraßen-Anwohner. „Ich verstehe die Leute, die Situation ist nicht schön“, sagt Bürgermeisterin Ute Heinsohn-Buchmann. Deshalb habe die Gemeinde beim Landkreis auch „Durchfahrt verboten“ beantragt. „Mehr können wir nicht tun“, sagt die Bürgermeisterin. Außer immer wieder nachzufragen und alle Anfragen der Anwohner weiterzuleiten – das geschehe auch. „Nur getan hat sich bislang leider nichts“, sagt Heinsohn-Buchmann.

Das sagt der Landkreis

Mitte Mai hat der Landkreis in der Allerstraße eine Verkehrszählung vorgenommen. Ein unglücklicher Zeitpunkt. meint Udo Wienke. Denn wegen einer Baustelle in Wolfsburg sei der Verkehr damals umgeleitet worden, die Verkehrsströme hätten Meine nicht mehr erreicht. Erster Kreisrat Dr. Thomas Walter will zu dem Ergebnis der Zählung noch nichts sagen. „Eine erforderliche Stellungnahme der Polizei steht noch aus“, berichtet er. Nach vollständiger Prüfung werde sich der Landkreis mit der Gemeinde in Verbindung setzen, sagt Walter: „Wir rechnen mit einer zeitnahen Rückmeldung.“

Von Christian Albroscheit

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