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Papenteich Feldlerche verzögert Baustart im Mühlenblick
Gifhorn Papenteich Feldlerche verzögert Baustart im Mühlenblick
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16:21 24.09.2019
Verzögert das Baugebiet Mühlenblick: Ein Feldlerchen-Paar siedelt dort. Quelle: Manfred Delpho
Adenbüttel

Ursprünglich wollte Adenbüttels Rat den Satzungsbeschluss für das Baugebiet Mühlenblick bereits jetzt verabschieden. Aber dann kam ein Feldlerchen-Paar dazwischen. Nun ist der Satzungsbeschluss für Oktober geplant. Wie Bürgermeisterin Doris Pölig mitteilte, war bereits alles mit der Unteren Naturschutzbehörde geregelt, um die ebenfalls auf dem Areal lebenden Knoblauchkröten zu schützen. Und dann tauchte das Lerchen-Paar auf. „Aber auch dafür haben wir inzwischen mit der Unteren Naturschutzbehörde eine Ausgleichsfläche gefunden.“ Die Feldlerchen benötigen ein Areal mit schnell wachsenden Wildkräutern, auf dem die für ihre Ernährung notwendigen Insekten leben. „Das haben wir jetzt geklärt.“

Kunststoff statt Holz

Im Ortskern sollen in einem alten Gebäude zwei Mietwohnungen entstehen. „In dem Antrag der Eigentümer ging es darum, dass statt der dort eigentlich vorgeschriebenen Holzsprossenfenster Kunststofffenster eingebaut werden sollten“, so Pölig. Der Rat stimmte zu. Etwas schwerer tat er sich mit der Frage, ob an den bereits ans Haus angebauten Flachdach-Carport eine Erweiterung ebenfalls mit Flachdach entstehen dürfe. Laut örtlicher Bauvorschrift sind für den alten Dorfkern Satteldächer vorgesehen. Das ließ sich für das Carport allerdings nicht umsetzen. Und so genehmigte der Rat schließlich auch das zweite Flachdach.

Leichtathletik-Anlage geplant

In Angriff genommen wird ein gemeinsamer Antrag von MTV und Grundschule auf eine Leichtathletik-Anlage mit Sprungkuhle und Laufbahn. Der MTV wird jetzt einen Förderantrag für das 70 000 Euro kostende Gesamtprojekt an den Landessportbund abschicken und hofft von 30 bis 35 Prozent Zuschuss. Der Sportverein selber will mindestens zehn Prozent der Kosten stemmen und sammelt auch schon fleißig Spenden. Die Samtgemeinde hat sich bereit erklärt, die Hälfte des noch fehlenden Geldes zu zahlen, maximal 30 000 Euro, die Gemeinde übernimmt die andere Hälfte, deckelt die Kosten jedoch laut Ratsbeschluss auf 20 000 Euro. „Das müsste reichen“, ist die Bürgermeisterin überzeugt.

Punktgenaue Fertigstellung

In ihrem Bericht informierte Doris Pölig über den Kraftakt, der zum Schluss nötig gewesen sei, damit die neue Kindergartengruppe im DGH Rolfsbüttel pünktlich starten konnte. „Das hat wirklich punktgenau für den Betriebsstart am 5. August geklappt“, dankte sie allen, die sich mit ihr gemeinsam dafür eingesetzt haben. In dem Zusammenhang berichtete sie von einem Besuch der Adenbütteler Kita-Kinder bei ihr, die gemeinsam mit Elternvertretern darum baten, dass nun endlich auf dem Außengelände der Kita etwas passiere. „Unsere Gemeindearbeiter waren mit dem Umbau in Rolfsbüttel schwer beschäftigt, aber Anfang Oktober geht es in der Kita Adenbüttel los“, kündigte sie an. Dort muss ein Gartenhäuschen abgerissen und neu aufgebaut werden, und die Holzpalisaden am Kletterberg sind zu erneuern. Zweige schneiden, den Bauwagen versetzen – „insgesamt stehen zwölf Punkte auf der Liste, die es abzuarbeiten gilt“.

Erfreuliche Nachricht: Das Amt für regionale Landesentwicklung hat der Gemeinde 90 000 Euro überwiesen für die Sanierung der Wirtschaftswege Lindenallee und Rodelandweg.

Personelle Veränderungen

Zwei personelle Veränderungen gibt es im Rat: Die beiden Sozialdemokraten Vera Schulze-Ferchland und Reinhard Ferchland legten ihre Ämter als Vorsitzende des Jugend- und Kulturausschusses beziehungsweise als zweiter stellvertretender Bürgermeister nieder. Die SPD – mit sechs von elf Sitzen stärkste Fraktion im Rat – benannte zum Nachfolger als Kulturausschuss-Vorsitzenden den Unabhängigen Boris Jaap und zu dessen Nachfolger als Bauausschussvorsitzenden Ludwig Munzel (GfG).

Von Christina Rudert

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