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Papenteich 5000 Euro für die Arbeit der Flüchtlingshilfe
Gifhorn Papenteich 5000 Euro für die Arbeit der Flüchtlingshilfe
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19:00 21.11.2019
Flüchtlingshilfe Papenteich: Christiane Hesse (l.) brachte einen Scheck über 5000 Euro mit, über den sich Martina Behrens und Eva Leis (r.) riesig freuen. Quelle: Gesa Walkhoff
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Papenteich

Im Spendenmagazin der Flüchtlingshilfe Papenteich im alten Gemeindezentrum herrschte am Mittwochnachmittag große Freude: Ein Scheck über 5000 Euro wechselte den Besitzer. Überreicht wurde er von Christiane Hesse, Vorstand für Personal und Organisation der Volkswagen Financial Services an die Flüchtlingshilfe Papenteich.

Freudestrahlend erklärte die Vorsitzende des Vereins Flüchtlingshilfe Papenteich Eva Leis, wie es dazu kam: „Martina Behrens ist die Verursacherin für die Spende.“ Die Schriftführerin des Vereins ist nämlich gleichzeitig Mitarbeiterin der Volkswagen Bank und hat einen Antrag für die Unterstützung der Flüchtlingshilfe bei Volkswagen Financial Services eingereicht. „Das Programm heißt Stützräder und soll ehrenamtliches Engagement der Mitarbeiter fördern“, erklärte Martina Behrens.

Ganz konkrete Pläne für die Verwendung

Vorstand Christiane Hesse berichtete, dass es das Stützräder-Programm seit 2017 gibt. Er führte aus, nach welchen Kriterien die ehrenamtlichen Projekte ausgesucht werden, die das Unternehmen mit einer Spende fördert. „Wir wählen danach aus, ob sich die Mitarbeiter, die den Antrag einreichen, aktiv ehrenamtlich beteiligen. Uns ist wichtig, dass sie selbst Hand anlegen.“ Sie freute sich darüber, dass Volkswagen Financial Services auf diese Weise die wichtige Arbeit der Flüchtlingshilfe fördern kann. Das tat auch Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn: „Eine schöne Anerkennung für das Engagement unserer Flüchtlingshilfe“, sagte sie.

Eva Leis hat auch schon ganz konkrete Pläne, welche Aktionen der Verein mit diesem Geld finanzieren möchte: „Mit den 5000 Euro unterstützen wir die Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt. Die Leute in der Ausbildung brauchen Bücher und Arbeitsmaterialien. Ein Flüchtling absolviert eine Ausbildung als Pfleger und muss dazu jetzt den Führerschein machen. Außerdem finanzieren wir Sprachkurse.“ Weiter erzählte sie von einem jungen Mann, der im nächsten Jahr eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich beginnen könne. Dazu müssten jedoch seine Deutschkenntnisse gezielt gefördert werden. „Und bis der Anschlusskursus beginnt, dauert es einfach zu lange.“

Missmut über geplanten Abriss

Überschattet wurde das freudige Ereignis durch die Ankündigung des Landkreises, das alte Meiner Gemeindezentrum abzureißen und der Flüchtlingshilfe damit die Räumlichkeiten für ihre Arbeit zu entziehen. Eva Leis war geschockt, als sie am Morgen darüber in der Zeitung las. „Die vorgeschlagene Lösung passt überhaupt nicht, sie ist unrealistisch“, sagte sie. Auch Samtgemeindebürgermeisterin Ines Kielhorn wirkte betroffen. „Wir werden den Landkreis um einen Aufschub von drei Jahren bitten, um in Ruhe nach einer Lösung suchen zu können.“

Von Gesa Walkhoff

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