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Lesermeinung Margret Nywelt nennt die Schattenseiten des Stundentakts auf der Bahnstrecke
Gifhorn Meinung Lesermeinung

Margret Nywelt nennt die Schattenseiten des Stundentakts auf der Bahnstrecke

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10:00 08.12.2020
Der künftige Stundentakt zwischen Gifhorn und Braunschweig hat auch Schattenseiten: Die Isenbüttelerin Margret Nywelt schildert sie.
Der künftige Stundentakt zwischen Gifhorn und Braunschweig hat auch Schattenseiten: Die Isenbüttelerin Margret Nywelt schildert sie. Quelle: Lea Rebuschat
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Die Einführung des Stundentakts des Erixx zwischen Gifhorn und Braunschweig löst bei der Isenbüttelerin Margret Nywelt auch negative Gefühle aus:

Im Dezember soll es jetzt also losgehen mit dem lang ersehnten Stundentakt auf der Strecke zwischen Uelzen und Braunschweig. Auch in Isenbüttel ein Grund zur Freude – eigentlich! Wäre da nicht das Problem, dass die Züge mit einem Höllenlärm durch das Wohngebiet am „Försterkamp“ fahren. Schuld an der getrübten Freude ist ein kleiner, unbeschrankter Bahnübergang am Ortsrand von Isenbüttel.

Ich hätte mir gewünscht, dass die Bahn in all den langen Jahren des Planens frühzeitig auf die Gemeinde Isenbüttel zugegangen wäre, um eine Alternative zu dem ohrenbetäubenden Pfeifen zur Sicherung dieses Bahnübergangs zu suchen. Nun fahren also bald doppelt so viele Züge wie bisher laut pfeifend durch das Wohngebiet, werktags 38 Züge, pro Richtung 19. In Braunschweig starten die Züge morgens ab 5.03 Uhr, der letzte startet in Braunschweig um 23.03 Uhr. Hinzu kommen noch die Güterzüge!

Mit der Erhöhung der Querungen erhöht sich nicht nur die Lärmbelästigung, sondern auch die Unfallgefahr an dem unbeschrankten Bahnübergang. Beides ist einfach nicht hinnehmbar! Im Sommer wurde ein Arbeitskreis gebildet, dem Vertreter des Isenbütteler Rates, der Verwaltung, des Landvolks, der Bürgerinitiative gegen das Zugpfeifen, der Polizei und der Bahn angehören. Ich hoffe sehr, dass alle gemeinsam doch noch eine Lösung finden – ohne dass der Formalismus im Vordergrund steht und alle guten Absichten zum Scheitern bringt.

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Von AZ-Leserin Margret Nywelt