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Meinersen Darum muss es auch mal laut sein
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20:00 26.12.2019
Weihnachtsparty im Müdener Kubus: Nach der stillen Nacht wollten es die jungen Leute auch mal wieder laut haben. Quelle: Sebastian Preuß
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Müden

Schluss mit stiller Nacht: Am Ende des ersten Feiertags – oder eher in den ersten Stunden des zweiten – war Party angesagt. Zum Beispiel im Kubus in Müden, wo wieder hunderte feierten.

Kurz vor Mitternacht heißt es erst einmal Schlange stehen. Vanessa, Laura und Vivien weisen die Clique vor ihnen empört zurecht. Die ist nämlich eben ganz plötzlich größer geworden. „Das Schlangenende ist da hinten.“

Dort feierten wieder hunderte aus der ganzen Region: In der Nacht zum zweiten Feiertag stieg im Müdener Kubus wieder die Weihnachtsparty.

Ansonsten ist das Trio aus Müden gut drauf. „Weil wir hier Leute von früher treffen“, sagt Vanessa. Und: „Wir müssen nicht fahren“, nennt Laura einen echten Heimvorteil. Außerdem hat Vivien die Karten gewonnen. Eines steht für die drei auch fest: Die Sau muss mal wieder raus an die frische Luft. Stille Nacht? „Reicht hin.“

Kubus versus Dax und Nachtschicht

Auch Michel aus Päse hat es nicht weit, und die Party im Kubus liegt für ihn auch aus einem anderen Grunde ganz nah: „Hier sind alle, mit denen ich damals Abi gemacht habe.“ Das mit der Nähe ist bei Mirko ganz anders. Der junge Mann aus Salzgitter-Bad hat eine Stunde Anfahrt hinter sich. Sonst tanzt er im Braunschweiger Dax oder in der Goslarer Nachtschicht. Auf Anraten seiner Cousine probiert er diesmal das Müdener Kubus aus. „Mal gucken.“

Vor allem jüngere kommen

Die Weihnachtsparty im Kubus habe sich überregional herum gesprochen, sagt Christian Görlich von Kube Events. „Es ist inzwischen eine etablierte Veranstaltung.“ Die Zielgruppe fange bei 16 Jahren an und gehe auch rauf ins ältere Semester, aber der Schwerpunkt liege tatsächlich bei den jungen Leuten. „Die Älteren sind zuhause und tun Vernünftiges“, sagt Görlich Augen zwinkernd.

Sehnsucht nach analoger Geselligkeit

Dass solche Partys in Zeiten der Smartphone- und Social-Media-Chats immer noch angesagt sind, ist für Görlich auch ein Zeichen dafür, dass der Mensch – auch der junge – immer noch ein analoges soziales Wesen ist. „Die Menschen sehnen sich nach Menschen.“ Sie wollen gesellig sein, einen Partner finden und leckere Getränke genießen. „Das geben Facebook und iPhone so nicht her.“

Von Dirk Reitmeister

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