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Meinersen Kleiderkammer in Meinersen: Der Klönschnack ist inklusive
Gifhorn Meinersen Kleiderkammer in Meinersen: Der Klönschnack ist inklusive
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14:51 25.09.2019
Ehrenamtlich im Einsatz: Heike Töpel und Senad Suljic helfen in der Kleiderkammer im Haus Uhlenkamp 4 aus. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Im Mai öffnete die damalige Flüchtlingshilfe der Samtgemeinde Meinersen, die sich jetzt „Aktiv für Menschen – Verein für Bildung und Soziales“ nennt, die Kleiderkammer im Haus des Projektes Uhlenkamp 4. Seitdem fanden bereits viele Menschen den Weg in diese Einrichtung. Heike Töpel kümmert sich mit Vorstandschef Ulf Neumann und Mitstreiterin Ellen Reck-Neumann jeden Dienstag und Donnerstag von 16 bis 18 Uhr sowie jeden Samstag von 10 bis 11 Uhr um die Menschen, die diese Kleiderkammer aufsuchen. Ab und an ist auch Senad Suljic aus Serbien bei diesem Ehrenamtsjob dabei. Der 18-Jährige hilft gern – „man lernt dabei Menschen kennen“, sagt er.

Viele Einheimische kommen

Heike Töpel schätzt die Zahl der Menschen, die regelmäßig die neu eröffnete Kleiderkammeraufsuchen, auf mindestens „fünf pro Öffnungstag“. „Viele Einheimische aus Meinersen kommen zu uns“, freut sie sich. Auch einige „Rentner haben überhaupt keine Scheu zu kommen“, sagt sie. Dabei berichtet die ehrenamtliche Mitstreiterin auch von der Frau, die in die Kleiderkammer kam und erzählte, dass sie „seit zwei Jahren verwitwet ist und sich dabei erkundigte, ob im Uhlenkamp 4 vielleicht auch eine Trauergruppe gegründet werden könnte“.

Gibt es Kaffee und Kuchen?

Andere wiederum besuchen laut Heike Töpel die Einrichtung und fragen nach „Kaffee und Kuchen“ – ihr schmunzelnder Kommentar dazu: „Wir arbeiten dran“. Es wird laut Heike Töpel immer deutlicher – offenbar besteht Bedarf nach einem Treffpunkt zum ungezwungenen Klönen und zum Austausch, glaubt sie und berichtet dabei auch von „dem jungen Paar, das an jedem Öffnungstag kommt“.

Auch überregionale Spenden erreichen die Kleiderkammer

Dass Treff-Bedarf besteht, sieht auch Vereinschef Ulf Neumann. Er nennt Zahlen. Danach wurden im Juni und Juli rund 150 Besucher der Kleiderkammer gezählt – „trotz der Hitze und der Ferienzeit“, betont er. Auch über die Großzügigkeit der Spenden freut er sich. So habe es auch überregional mehr als 30 große Spenden gegeben – gefüllte Koffer ebenso wie Kleidersäcke.

Das Projekt entwickelt sich stetig weiter

Das Projekt Uhlenkamp mausert sich zunehmend. Den stetig steigenden Besucherzahlen wollen die Betreiber nun Rechnung tragen, indem „wir auch jeden Donnerstag in der Zeit von 10 bis 12 Uhr die Kleiderkammer öffnen“, sagt Neumann. Außerdem gibt es Fairtrade-Produkte aus dem Weltladen in Gifhorn – vorerst Kaffee, Tee, Süßes. Und inzwischen wird das Programm des Hauses auf der Homepage haus-uhlenkamp.jimdofree.comveröffentlicht. Zu finden sind die jeweils aktuellen Programme unter dem Menüpunkt Veranstaltungen auf der Website.

„Klein und fein“ bietet verschiedene Formate

Unter dem Titel „Klein und fein“ werden unterschiedliche Formate wie ein Café mit kleinem Programm, Reparatur-Café, Vorträge oder auch Ideen der Raumnutzer angeboten. Dabei ist laut Neumann zu beachten, dass die Platzkapazitäten im Haus begrenzt sind. Um Anmeldung wird deshalb gebeten.

Von Hilke Kottlick

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