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Meinersen Beim Mädchenhandball geht die Post ab
Gifhorn Meinersen Beim Mädchenhandball geht die Post ab
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16:26 29.10.2019
Super Stimmung: Die Handball-Spiel-Gemeinschaft Müden-Seershausen hatte zum Tag des Mädchenhandballs die Grundschülerinnen eingeladen. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen/Leiferde

Bewegung, Spiel, Spaß und Handball: Zum Tag des Mädchenhandballs hatte jetzt der niedersächsische Handballverband aufgerufen. Dieser Aufforderung folgten erneut die Aller-Oker-Grundschule und die Handball-Spielgemeinschaft (HSG) Müden-Seershausen, angegliedert an den TuS Müden-Dieckhorst. Während Schule und HSG im Vorjahr dafür gesorgt hatten, dass die Jungen der Grundschule ein Handball-Turnier austragen konnten, kamen in diesem Jahr laut HSG-Trainerin Karin Busse „102 Mädchen“ zum Zug.

Ballgewöhnung vor dem Turnier

Dafür wurden die Schülerinnen laut Sportlehrerin Birgit Stojan in zwei Altersgruppen eingeteilt – erste und vierte sowie zweite und dritte Klassen. Aufgeteilt in Mannschaften, spielten die Grundschülerinnen gegeneinander. Um besonders die Kleinen – die Erst- und Zweitklässler –mit dem Handballsport und der Ballgewöhnung vertraut zu machen, „haben wir das vor dem Turnier als Unterrichtsthema in den Sportunterricht aufgenommen“, informiert die Lehrkraft.

Müdener Grundschülerinnen sind begeistert am Ball: Der Niedersächsische Handballverband hatte zum Tag des Mädchenhandballs eingeladen, und 102 Mädchen tummelten sich mit viel Begeisterung in der Halle.

Wer gerade nicht auf dem Spielfeld war, konnte sich an Übungsstationen ausprobieren. Laut Stojan wurde da balanciert, durch Reifen gesprungen, es gab Sandsäckchenwurf und es mussten großformatige Puzzle-Teile von einer Gitterleiter geholt werden.

„Der Handballverband Niedersachsen sponsert diesen Tag des Mädchenhandballs“, erläutert Karin Busse. Ziel ist es, bereites Grundschüler für Handball zu begeistern. Die regelmäßigen Aktionen in Müden fallen da offenbar auf fruchtbaren Boden – „wir gewinnen dadurch Nachwuchs“, freut sich die Trainerin über Nachwuchs bei ihren „Handball-Minis“ – den Kindern bis acht Jahre – mit denen sie jeden Donnerstag von 16 bis 17.30 Uhr trainiert.

Faires Spiel

Nachdem die ersten und vierten Klassen bei dem Turnier gestartet waren, folgen die Zweit- und Drittklässler. Busse ruft sie zusammen und erläutert Regeln: „Acht Spieler sind auf dem Feld, man darf nicht mit dem Ball in der Hand rennen, sondern muss ihn auf den Boden prellen“, sagt sie unter anderem und fordert zum „fairen Spiel“ auf.

Unterstützt von jungen Helfern aus dem Verein fällt dann der Start-Pfiff – vorerst zum Aufwärmen. „Wir spielen Feuer, Wasser, Sturm“ ordnet die Trainerin dafür an. Ihre Helferinnen geben die Zeichen mit farbigen Tüchern. Bei Feuer müssen die Mädchen in einer Ecke Schutz suchen, beim Wasser-Signal schnell auf Bänke klettern und bei Sturm heißt es, sich blitzschnell platt auf den Boden zu legen. Das ist anstrengend, die Köpfe sind bereits rot. Dann ist es genug, die Spiele können beginnen.

Und zwar nach einfachen Regeln – dafür aber mit großem Feuereifer, lauten Anfeuerungsrufen und zum Teil gut gezielten Würfen tragen viele der begeisterten Grundschülerinnen ein erstes Handball-Turnier aus.

Von Hilke Kottlick

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