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Meinersen Nach Tankstellen-Raub in Müden: Zwei Beschuldigte sitzen in U-Haft
Gifhorn Meinersen Nach Tankstellen-Raub in Müden: Zwei Beschuldigte sitzen in U-Haft
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12:37 21.08.2019
Nach dem Tankstellen-Raub in Müden: Zwei Beschuldigte sitzen jetzt in Untersuchungshaft. Ihnen drohen langjährige Strafen. Quelle: Tim Schaarschmidt Archiv
Müden

Nach dem Raubüberfall auf die Tankstelle in Müden am Montagvormittag sitzen zwei mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft. Das hat der Haftrichter am Dienstag angeordnet. Der Haftgrund: Fluchtgefahr.

Einer der beiden, ein 19-jähriger Wolfsburger, ist laut Oberstaatsanwältin Christina Pannek geständig. Der andere, ein Gleichaltriger aus dem Kreis Gifhorn, schweige zu den Vorwürfen. Er habe lediglich gesagt, vom Einsatz einer Waffe nichts gewusst zu haben. Sind die beiden Beschuldigten den Ermittlungsbehörden von früher bekannt? Zum Lebenslauf wollte sich Pannek nicht weiter äußern.

Wolfsburger war der Räuber in der Station

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Wolfsburger der Räuber in der Tankstelle, welcher der Kassiererin eine Waffe vors Gesicht gehalten hatte und so einen dreistelligen Betrag erbeutete. Der Gifhorner war der Fahrer des Fluchtfahrzeugs. Nachdem die Fahndung unter anderem mit einem Polizeihubschrauber zunächst erfolglos blieb, konnte die Polizei die Beschuldigen dann doch schnappen. Der Wolfsburger habe seinen Kumpanen aus dem Kreis Gifhorn belastet, so Pannek.

Wo ist die Waffe?

Ob es sich bei der Tatwaffe um eine Attrappe, eine Schreckschusswaffe oder eine scharfe Pistole handelt, ist laut Pannek weiter unklar. Das Tatwerkzeug sei immer noch verschwunden. „Die Suche geht natürlich weiter.“

Das droht den Beschuldigten vor Gericht

Sollte das Erwachsenenstrafrecht gelten, würde das Strafmaß im Falle einer Verurteilung bei fünf Jahren anfangen (maximal 15 Jahre), sagt Pannek. Angesichts des Alters der Beschuldigten – „Das Verfahren wird in die Jugendkammer gehen“ – kommt auch eine Jugendstrafe in Frage. Auch dann sei eine Haft „nicht unwahrscheinlich“, sagt Pannek. Immerhin sei die Straftat so erheblich, dass der Haftrichter U-Haft angeordnet hat.

Von Dirk Reitmeister

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