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Meinersen Spendenaktion für Straßenhunde in Rumänien
Gifhorn Meinersen Spendenaktion für Straßenhunde in Rumänien
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16:25 10.07.2019
Grillfest mit Musik und Spendensammlung für Straßenhunde in Rumänien: Sandra Glaser mit ihrem Hund Lotta. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Sandra Glaser macht wieder mobil – sie sammelt einmal mehr für Straßenhunde in Rumänien. Dafür startet sie am Samstag, 20. Juli, um 18 Uhr im Hofbräu-Eck in Meinersen ein Grillfest mit Livemusik des Duos Dösn & T. Sie verkauft dabei auch selbst gemalte Ölbilder – das Geld fließt in den Transport, der für die Straßenhunde in Rumänien bestimmt ist. „Wenn der nächste Hundetransport nach Deutschland kommt, ist während der Rückfahrt Platz in den Fahrzeugen – dann können die Sachspenden mit zurück nach Rumänien genommen werden“, hofft sie darauf, dass vieles zusammen kommt.

Tötungshunde – wir wollen leben

Ob Leinen oder Körbe, Decken oder abgelaufene Verbandskästen, Nudeln, Reis oder Haferflocken – alles ist in den Shelters, in denen Straßenhunde aufgenommen werden, willkommen. Laut Sandra Glaser macht sich dabei eine deutsche Tierschützerin in Rumänien stark für die Organisation „Tötungshunde – wir wollen leben“ (AZ berichtete). In der Station dürften nur 300 Hunde untergebracht werden. Tiere, die darüber hinaus gebracht werden, müssten getötet werden.

Tierschützer vor Ort versuchen laut Sandra Glaser, einige dieser Hunde zu retten, die zum Tode verurteilt sind. Sie nehmen diese Tiere auf, lassen sie veterinär-medizinisch untersuchen, impfen, kastrieren, chippen und „dann posten sie Fotos zumeist auf Facebook, um Familien für sie zu suchen“. Oft werden die Hunde Sandra Glaser zufolge per Auto aus dem Land gebracht, oder sie werden per Flugzeug ausgeflogen – Voraussetzung dabei sind Sandra Glaser zufolge Flugpaten, die sich vor dem Start und nach der Landung der Tiere so lange annehmen, bis sie entweder von ihren neuen Besitzern oder von Pflegestellen-Betreibern abgeholt werden.

Als Flug-Pate zur Verfügung gestellt

Sandra Glaser selbst hat sich bereits mehrfach als Flug-Pate zur Verfügung gestellt, wie sie berichtet. So verbringt sie ihren Urlaub häufig in der Türkei. Auch dort gebe es etliche Straßenhunde, auch dort kümmerten sich viele Deutsche um diese Tiere. Oftmals seien es deutsche Türkei-Urlauber, die sich im Urlaub eines Straßenhundes annehmen und die über den Tierschutz vor Ort auf die erforderlichen Untersuchungen und die vorgeschriebene Quarantänezeit hoffen, um diesen Hund dann später per Flugpaten nach Deutschland zu holen.

„Ich gebe selbst über Facebook bekannt, wann ich wieder in die Türkei fliege und einen Patenhund mit zurück nehmen kann“, sagt die Tierschützerin aus Meinersen. Stopft sie vor dem Hinflug in jede freie Ecke ihres Koffers medizinisches Verbrauchsmaterial für die Hundestationen in der Türkei, kehrt sie zumindest bis nach der Landung – mit einem türkischen Straßenhund im Gepäck zurück nach Deutschland.

Grillfest mit Lifemusik

Sandra Glaser redet nicht nur, sie handelt auch und zwar immer wieder für Hunde in Not. Dafür veranstaltet sie nun erneut ein Grillfest mit Musik und dem Verkauf selbst gemalter Ölbilder. Sie rührt dabei einmal mehr kräftig die Werbetrommel für eine Spendenaktion – deren Erlös für Straßenhunde in Rumänien bestimmt ist. hik

Von Hilke Kottlick

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