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07:00 16.01.2020
Neujahrsempfang in Müden: Bürgermeister Horst Schiesgeries präsentierte seine Ansprache zur Lage der Gemeinde in gewohnt kurzweiliger und souveräner Art. 160 Gäste waren dabei. Quelle: Chris Niebuhr
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Müden

Der Neujahrsempfang der Gemeinde Müden ist eines der Top-Events unter den gesellschaftlichen Ereignissen in der Kommune. Dieses Mal gab es mit 160 Anmeldungen wieder einen neuen Rekordbesuch. Im Vorjahr waren es noch 129 Gäste gewesen. Aber nicht nur wegen des großen Interesses wurde die Veranstaltung dieses Mal teilweise vom Bürgerhaus in die Petri-Kirche verlagert.

„Wir haben immer die Wahrheit gesagt“

Bürgermeister Horst Schiesgeries verwies sehr humorig auf die statischen Beschränkungen im Obergeschoss des Bürgerhauses angesichts der großen Personenzahl: „Dass sich dort die Balken gebogen haben, liegt nicht am Gemeinderat. Wir haben immer die Wahrheit gesagt.“ Und so kam man nun zunächst in der Kirche zusammen für den offiziellen Teil, die Gespräche und die Kontaktpflege hinterher fanden wie gewohnt unten im Bürgerhaus statt. Die Petri-Kirche bot aber auch einen sehr schönen Rahmen für den Empfang, denn dort kam das Quintett der Okerpella Singers aus Seershausen als Musikbeitrag bestens zur Geltung. „Echte Gute-Laune-Musik. Das macht richtig Spaß“, freute sich Schiesgeries. Zum Gelingen des Neujahrsempfangs trugen zudem auch wieder die Landfrauen Müden und Umgebung bei, die sich um die hervorragende Bewirtung der Gäste kümmerten.

Dank an Ehrenamtliche

Bürgermeister Schiesgeries nutzte die Gelegenheit, um sich bei den vielen Ehrenamtlichen in der Gemeinde Müden mit ihren acht Ortsteilen zu bedanken. „Diese Menschen, denen es wichtig ist, das unser Miteinander funktioniert, machen das alles selbstlos in ihrer Freizeit“, betonte er. Ihnen gebühre Dank und Respekt für ihre großartigen Leistungen. Ein Beispiel für das gute Miteinander in der Gemeinde Müden hob Schiesgeries extra hervor: Am Neujahrsmorgen war das Haus einer jungen Familie in Müden abgebrannt. Es habe eine Welle der Hilfsbereitschaft gegeben, auch aus den Nachbarorten. „Das, was da an Hilfe passierte, macht mich stolz, Bürgermeister dieser Gemeinde zu sein. Hier wird gute Nachbarschaft gelebt“, lobte Schiesgeries.

Einwohnerzahl wächst

Und auch beim Blick auf die allgemeine Lage der Gemeinde könne man zufrieden sein. Der Haushalt sei ausgeglichen, es gehe der Kommune dank sehr guter Gewerbesteuerkraft noch gut - auch wenn der Ausblick auf die Prognosen der Jahre 2022 und 2023 eine gewisse Vorsicht angeraten sein lasse. Die Gemeinde Müden bleibt zudem bei der Einwohnerzahl weiter auf Zuwachs ausgerichtet, hat weitere Baugebiete in Vorbereitung. Für das Gebiet Schausterskamp in Müden gebe es bereits 130 Anfragen für 42 Bauplätze, auch in Flettmar seien 35 Baugrundstücke im Rübekamp geplant. Weitere erfolgreiche Projekte sind die neue Hol- und Bringzone für die Aller-Oker-Grundschule, außerdem sei die Dorferneuerung ein Erfolgsmodell in der Gemeinde geworden. Unter anderem stünden dort noch der Bau einer neuen Friedhofskapelle und des neuen Feuerwehrhauses in Flettmar aus, berichtete Schiesgeries. „Insgesamt ist unser Blick positiv nach vorne gerichtet“, sagte der Bürgermeister.

Von Chris Niebuhr

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