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Meinersen Projektwoche bringt teils erstaunliche Ergebnisse
Gifhorn Meinersen Projektwoche bringt teils erstaunliche Ergebnisse
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00:23 27.06.2019
Neue Produkte aus Abfall: Eine Gruppe in der Projektwoche des Sibylla-Merian-Gymnasiums beschäftigte sich dem Upcycling. Quelle: Christian Albroscheit
Meinersen

An der Decke des Raums der Upcycling-Gruppe schwebt ein Dinosaurier-Skelett aus Plastik-Müll. Es zeigt, womit sich die Schüler die Woche über beschäftigt haben: Sie haben aus Abfall neue Produkte geschaffen. Etwa Portmonees und Geschenkboxen aus Tetra-Packs. Für Hanna Busse, Maja Knoblich, Martha Jann Heras und Colien le Campion ist das Vermeiden von Plastikmüll ein wichtiges Thema. „Es geht um unsere Zukunft“, sagen sie – und verzichten etwa beim Kauf von Obst auf Plastiktüten.

650 Schüler beteiligen sich an Projekten

Etwa 650 Schüler der Jahrgänge der fünf bis elf haben sich an der Projektwoche beteiligt. Bunt gemischt und in anderen Gruppen, als sonst im Unterricht. „Das stärkt den Zusammenhalt“, sagt Schulleiterin Katrin Kroczek. Und was die Schüler am letzten Tag zeigten, war nicht nur aus ihrer Sicht „sehr vielfältig“.

Bilder von der Projektwoche:

Projektwoche am Sibylla-Merian-Gymnasium: Zum Abschluss zeigten etwa 650 Schüler die Ergebnisse ihrer Arbeit.

So gab es neben zahlreichen Umweltthemen Poetry Slam, Improvisationstheater, einen Escape-Room, Sport, Gesellschaftsspiele, Klavierunterricht oder ein interaktives Quiz.

Projekt mit dem Künstlerhaus

In der Gruppe „Plastik und Elastik“ haben die Schüler mit Künstlerhaus-Stipendiatin Lisa Haucke zusammen gearbeitet. Sie haben Müll von zuhause mitgebracht und dann künstlerisch weiter verarbeitet. „Es ging auch darum, wie die Schüler selbst leben. Und um das Thema Heimat“, erklärt Haucke. Nachmittags haben die neun Schüler der Gruppe dann kurze Filme im Ort gedreht, die Teil einer Ausstellung von Lisa Haucke im Künstlerhaus werden.

Erstaunliches Geschichtsprojekt

Im Projekt „Geschichte ausstellen“ haben elf Schüler historische Dokumente aus ihren Familien mitgebracht und in einer Ausstellung angeordnet. Chronologisch geordnet von der Weimarer Republik bis zur Wiedervereinigung. Dazu haben sie Hintergründe recherchiert und aufgeschrieben. „Ich war ganz schön überrascht, was die Schüler alles mitgebracht haben“, sagt Domenic Ambraß, der das Projekt zusammen mit Henri Dumke betreut hat – etwa eine Urkunde über die Verleihung des Eisernen Kreuzes 2. Klasse aus dem Zweiten Weltkrieg oder einen Wehrpass, aber auch eine Schallplatte der Schlagersängerin Nicole oder ein altes Radio.

Schulgelände ist rappelvoll

Das Schulgelände des Sibylla-Merian-Gymnasiums war an diesem Tag rappelvoll. In den Projekträumen und an den Ständen drängten sich die Besucher, um zu sehen, was die Schüler auf die Beine gestellt haben. „Es war für jeden etwas dabei und jeder hat etwas zum großen Abschlusstag beigetragen“, sagt Katrin Kroczek.

Von Christian Albroscheit

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