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Meinersen Es geht an: Feuerwehrgerätehaus für Flettmar
Gifhorn Meinersen Es geht an: Feuerwehrgerätehaus für Flettmar
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18:57 09.09.2019
Einstimmig gewählt: André Gröbe ist neuer stellvertretender Samtgemeindebrandmeister. Ralf Heuer gratulierte mit Blumen. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Es bestand kaum Diskussionsbedarf – alles Beschlüsse des Samtgemeinderates Meinersen wurden einstimmig gefasst. Dabei ging es einmal mehr um dringend benötigte Kitaplätze. Wegen des akuten Platz-Mangels werden Kinder aktuell im Dalldorfer Dorfgemeinschaftshaus betreut. Weil der Bau der geplanten Kita in Leiferde länger dauert als geplant, wird diese Zwischenlösung nun über den 31. Dezember hinaus benötigt. „Der erste Spatenstich für die Kita liegt schon länger als vier Wochen zurück“, kritisierte Stephanie Fahlbusch-Graber (SPD). Sie setzte sich dafür ein, dass künftig der Spatenstich erst kurz vor dem ersten Baggerbiss erfolgen sollte.

30 Kitaplätze fehlen

Ilse-Marie Schmale, Chefin der Gruppe CDU/Grüne, erkundigte sich nach der Zahl der Kinder in der Samtgemeinde, die zurzeit auf einen Kita- oder Krippenplatz warten. „Das waren 30 Kinder im Juni“, nannte Lutz Hesse vom Fachbereich Bildung und Soziales die Zahl. Als Träger der meisten Kitas habe sich das DRK mit den betroffenen Eltern geeinigt.

„Wir sind alle dafür“

Auch der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses in Flettmar stand zur Debatte. Hier votierte das Gremium dafür, Mittel für den Ankauf einer Fläche und für die Planungskosten im Haushalt zu veranschlagen. Die Verwaltung wird nun die Kosten ermitteln. „Wir sind alle dafür“, argumentierte Horst Schiesgeries (CDU). „Die Feuerwehr Flettmar hat das schlechteste Gebäude, da sollte so schnell wie möglich gebaut werden“, meinte er.

Dritte Erzieherin für Dalldorfer Zwerge

Weiterhin ging es um den Spielkreis Dalldorfer Zwerge. Hier sprach sich der Meinerser Samtgemeinderat dafür aus, einen zusätzlichen jährlichen Personalkostenzuschuss für eine dritte Erzieherin in Höhe von 5 190 Euro zu gewähren.

Überplanmäßig: 125 000 Euro Personalkosten

Stolze Summe: Auch für die überplanmäßige Bereitstellung von 125 000 Euro für Personalaufwendungen stimmte das Gremium. Hintergründe nannte Ralf Heuer, Erster Samtgemeinderat. Danach reichten die ursprünglich veranschlagten Personalkosten nicht aus, weil die Erstattungsbeiträge für den ausgeschiedenen Verwaltungsmitarbeiter Arndt Christoph Föcks an die Niedersächsische Versorgungskasse 75 000 statt 40 000 Euro betragen, die Besoldungserhöhung für Beamte nicht um zwei, sondern um 3,19 Prozent gestiegen ist und weil Mitarbeiter vorzeitig aus der Elternzeit zurück gekehrt sind oder sich Urlaub und Überstunden auszahlen ließen. Dazu schlug Thomas Böker (SPD) vor, künftig einen „kleinen Personalausschuss“ zu gründen.

André Gröbe gewählt

Zum Abschluss gab es Blumen und wiederum ein einstimmiges Votum – für André Gröbe als neuen stellvertretenden Samtgemeindebrandmeister. Gröbe löst André Lüdde ab, dessen Dienstzeit Ende September endet. Heuer wünschte Gröbe „viel Spaß und ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen“.

Von Hilke Kottlick

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