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Meinersen 14 Jungstörche werden flügge
Gifhorn Meinersen 14 Jungstörche werden flügge
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19:00 29.09.2019
Bruterfolg: Im Nabu-Artenschutzzentrum wurden in verschiedenen Nestern drei Storchenjunge flügge. Quelle: Nabu
Samtgemeinde Meinersen

Zwei Jungstörche mehr als im Vorjahr – nämlich 14 – wurden im Gebiet der Samtgemeinde in diesem Jahr flügge. Das geht aus dem Bericht des ehrenamtlichen Weißstorchbetreuers Hans-Jürgen Behrmann hervor.

„Fridolin“ und „Mai“

Zwar nicht sechs Storchenpaare wie 2018, aber immerhin vier schritten in Leiferde zur Brut, drei davon auf dem Gelände des Nabu-Artenschutzzentrums. Zu „Fridolin“ im Nest auf dem Schornstein gesellte sich wieder die nun vierjährige, aus Dänemark stammende Störchin „Mai“. Andere Interessentinnen hatte Fridolin abgewiesen. Die beiden brüteten drei Junge aus, von denen aber zwei früh starben und eins flügge wurde.

Nest auf Kirchenkreuz

Im Nest auf Mast wurde bereits ab 28. März gebrütet, vermutlich von dem Paar der Vorjahre. Zwei Junge wuchsen heran und wurden flügge. Von den beiden Nestern auf den gekappten Weiden im Außengehege wurde diesmal nur das rechte bezogen. „Möglicherweise kam es noch zum Schlüpfen von Jungen, dann erfolgte der Brutabbruch“, berichtet Behrmann. Danach errichtete das Paar in mühevoller Arbeit ein zweites Nest oben auf dem Kreuz der Kirche im Ort. „Man darf gespannt sein, ob es die Herbststürme übersteht und im nächsten Jahr bezogen und weiter ausgebaut wird.“

Ein Partner unfruchtbar?

Nicht besetzt war das Nest auf der Weidenhütte. Dessen vorjähriges Paar entschied sich diesmal für den Neststandort auf der gekappten Eiche im Ort. Allerdings brütete es erneut auf tauben Eiern. „Sollte sich das auch im nächsten Jahr wiederholen, muss man wohl davon ausgehen, dass ein Partner unfruchtbar ist“, so Behrmann.

Ettenbütteler ziehen nach

In der letzten Märzwoche war Brutbeginn in Ahnsen. Das beringte Männchen kehrte bereits zum fünften Mal zurück. Beide Junge wurden flügge. Ein neues Weibchen traf in Ettenbüttel am 1. Mai ein. Eine Woche danach erfolgte der Brutbeginn – als letzter im Kreis Gifhorn. Es sei erstaunlich, dass trotzdem drei Jungen flügge wurden: „Auch hier werden die Störche von den vielen Mäusen in diesem Jahr profitiert haben.“

Kein Storch in Hahnenhorn

Im Vorjahr gab’s in Hahnenhorn wenigstens noch einen Einzelstorch – 2019 blieb das Nest unbesetzt, „obwohl in der Umgebung viel – auch feuchtes – Grünland vorhanden ist“. Stattdessen suchte ab und zu ein Storch aus Hohne oder Ummern im Gebiet dort Nahrung.

Freude in Müden-Dieckhorst

Nur einmal, 2009, hatte ein Paar im Nest auf dem Mast nahe der Oker in Müden-Dieckhorst erfolgreich gebrütet. „Darum war die Freude groß, als am 25. April ein Paar eintraf und blieb“, erklärt Behrmann. Am zweiten Mai war Brutbeginn. Trotz dieses relativ späten Anfangs gelang es den Eltern, drei Junge groß zu ziehen. In Langenklint waren in diesem Jahr auf dem neuen Nest nur mal kurzfristig Störche zu Besuch.

Drei Junge in Volkse

2018 wurden in Volkse drei Junge flügge: „Das war schon bemerkenswert, weil Störche im Ort in mehr als 50 Jahren zuvor überhaupt nur zweimal erfolgreich gebrütet hatten.“ Und in diesem Jahr zog dasselbe Paar abermals drei Junge groß: „Damit ist eine so nicht für möglich gehaltene Entwicklung eingetreten“, freut sich der Storchenexperte.

Von Jörg Rohlfs

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