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Meinersen Es fehlen Plätze in Kitas und Krippen
Gifhorn Meinersen Es fehlen Plätze in Kitas und Krippen
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06:00 29.06.2019
Bau von zwei Krippengruppen geplant: Die Krippe in Meinersen Süd soll mit der benachbarten DRK Kita Harlekin verbunden werden. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Die Bereitstellung von Krippen- und Kitaplätzen beschäftigte erneut den Samtgemeinderat Meinersen. Laut Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka fehlen aktuell zwölf Krippen- und 20 Kitaplätze. Anfang Juli – mit Fertigstellung einer Gruppe in der Schulstraße in Meinersen – gebe es bei den Kitaplätzen Entspannung. „Im Fall der fehlenden zwölf Krippenplätze kann jedoch der Rechtsanspruch nicht erfüllt werden“, sagte Lutz Hesse vom Fachbereich Bildung und Soziales.

Um Betreuungsplätze geht es derzeit auch in der Kita Harlekin in Meinersen Süd. Das Gebäude soll mit der benachbarten Krippe verbunden werden und das DRK wird dort zwei Krippengruppen anbauen, die von der Samtgemeinde Meinersen nach Fertigstellung für 8.50 Euro pro Quadratmeter gemietet werden. Der Samtgemeinderat votierte einstimmig dafür. Thomas Böker (SPD) stellte fest: „Mit 6,7 Millionen Euro sind die Kosten für Krippen und Kitas größter Posten im Haushalt.“

Radwegbau in Volkse

Auch der Bau des Radwegs als Lückenschluss vom Sportplatz zur Okerbrücke bei Volkse war Thema. Danach wurde mit zwei Gegenstimmen beschlossen, dass sich Hillerse mit 20.000 Euro beteiligt und Mittel in Höhe von 192.000 Euro bereit gestellt werden. „Sollte es bei dem Projekt einen Fördertopf geben, sollten wir uns das ansehen“, riet Philipp Raulfs (SPD). Um das Projekt nicht zu gefährden, „sollten wir den finalen Beschluss fassen“, sagte Montzka. „Wir sind seit Jahren dabei, den Weg zu realisieren. Da sollten wir jetzt endlich den Radweg auf den Weg bringen“, sagte Ilse-Marie Schmale (CDU).

Auch mit einem möglichen Umzug des Leiferder Jugendtreffs beschäftigte sich das Gremium. „Die Kirche hat die Räume gekündigt“, sagte Montzka. Alternativ gebe es einen Standort auf dem ehemaligen Dea-Gelände. Zwischenzeitlich habe die Kirche signalisiert, dass der Treff doch bleiben könne. „Gehen die Mietkosten der Kirche für den Jugendtreff in die Höhe, sollten wird auf das Dea-Gelände ausweichen“, empfahlt Montzka.

Keine IGS in Meinersen

Er griff letztlich das Gerücht auf, dass am Schulstandort Gajenberg eine IGS entstehen soll. „Wir haben mit allen Betroffenen gesprochen und signalisiert, dass die Samtgemeinde Meinersen zum dreigliederigen Schulsystem steht.“ Laut Montzka gibt es keinen Diskussionsbedarf. „Damit klar ist – die Samtgemeinde sieht keinen Änderungsbedarf.“

Ein gebietsübergreifendes Gewerbegebiet für alle vier Mitgliedsgemeinden ist jetzt vorgeschlagen worden. Anlieger müssen noch informiert werden. „Jetzt können wir das dem Regionalverband Braunschweig vorschlagen und sehen, ob das vielleicht eine positive Geschichte wird“, meinte Schmale.

Sally-Perel-Realschule

Einstimmig sprach sich der Samtgemeinderart auch dafür aus, dass die Realschule ab 1. August die Bezeichnung „Sally-Perel-Realschule Meinersen“ trägt. Die Gründe dafür nannte Schulleiter Reinhard Sauer. Danach habe Perel – als einer der letzten lebenden Zeitzeugen des Holocaust – mit seinem Bericht bei einem Besuch in der Schule „nachhaltig berührt“. Als gebürtiger Peiner gebe es zudem eine Verbundenheit zur Region. Der neue Schulname soll laut Sauer dazu verpflichten, „sich über die Person und dessen Botschaft zu informieren und Stellung zu beziehen zu Themen wie der deutschen Geschichte und den aktuellen inhumanen, antidemokratischen und nationalistischen Strömungen“. Sauer pochte auf den Erziehungsauftrag. „Da sollten wir Haltung zeigen.“ Der neue Name soll nach den Ferien gefeiert werden. Laut Sauer wird Perel wohl dazu anreisen.

Von Hilke Kottlick

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