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Meinersen Rathaus: Anbau oder Ausbau des Flüchtlingsheims?
Gifhorn Meinersen Rathaus: Anbau oder Ausbau des Flüchtlingsheims?
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00:19 14.04.2019
Ehemaliges Flüchtlingswohnheim Meinersen: Es könnte als Rathaus-Zweigstelle dienen oder das Archiv der Verwaltung und die Kleiderkammer der Feuerwehr beherbergen. Quelle: Hilke Kottlick
Meinersen

Es besteht Handlungsbedarf, schon lange: Das Rathaus in Meinersen platzt aus allen Nähten. Einige Mitarbeiter arbeiten bereits im Gebäude der alten Schule in Meinersen, wiederum andere in Bürocontainern auf dem Hof.

Interfraktionelle Arbeitsgruppe

Es muss etwas passieren, und es passiert etwas: „Jetzt tagte erstmals die interfraktionelle Arbeitsgruppe Rathaus“, informieren Samtgemeindebürgermeister Eckhard Montzka und sein Stellvertreter Ralf Heuer auf Anfrage. Dabei steht laut Montzka zur Diskussion, ob das ehemalige Flüchtlingswohnheim zur Rathaus-Außenstelle umgebaut oder an das bestehende Rathaus angebaut wird.

Platz aus allen Nähten: Politik und Verwaltung diskutieren über einen Rathausanbau oder die Nutzung des ehemaligen Flüchtlingswohnheims. Quelle: Hilke Kottlick

„Ein Rathaus-Anbau würde rund drei bis vier Millionen Euro kosten, die Sanierung des Flüchtlingswohnheimes 1,5 Millionen“, nennt Montzka Zahlen. Aber auch in Zeiten knappen Geldes wirft Heuer zudem „weiche Kriterien“ ins Feld der Diskussionen. So fehle unter anderem bei einer Ausgliederung ins Flüchtlingswohnheim die Bürgernähe, „das ist einfach zu weit vom Schuss“, sagt Heuer und erinnert an die benachbarte Rüttelanlage, die ziemlichen Lärm verursache.

Archiv braucht Platz

Montzka gibt zudem zu bedenken, dass dringend Platz benötigt wird für das Verwaltungs-Archiv, das zurzeit im Feuerwehrhaus untergebracht ist. „Die Feuerwehr braucht den Platz selbst“, sagt er und weist auch auf die Kleiderkammer der Brandschützer hin, die derzeit in Müden untergebracht ist.

Sowohl das Archiv als auch die Kleiderkammer könnten im ehemaligen Flüchtlingswohnheim untergebracht werden, meint er. Die Sanierung dafür sei längst nicht so kostenintensiv wie für Büroräume. Auch biete es sich an, vor dem Haus eine Übungsbahn für die Wehr einzurichten.

Neubau mit Saal

Der Chef der Verwaltung gibt zu, den teureren Rathausanbau „mit Sitzungssaal“ zu favorisieren. Aber jetzt seien vorerst Diskussionen zum Thema angesagt – die interfraktionelle Arbeitsgruppe Rathaus hat das Wort. hik

Von Hilke Kottlick

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