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Meinersen Nach schweren Unfall: Kreuzung entschärfen
Gifhorn Meinersen Nach schweren Unfall: Kreuzung entschärfen
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00:25 29.06.2019
Ortstermin nach tödlichem Unfall: Die SPD-Fraktion im Gemeinderat Müden pocht auf schnelle Maßnahmen, um die Kreuzung zwischen Hahnenhorn und Müden zu entschärfen. Quelle: Hilke Kottlick
Müden/Hahnenhorn

Bei einem grauenhaften Unfall im Mai zwischen Müden und Hahnenhorn verbrannte ein Mann in einem Skoda, eine Frau in einem Mercedes wurde schwer verletzt (AZ berichtete). Bei einem Ortstermin am 16. Mai nahmen Polizei, Feuerwehr, Gemeinde- und Verwaltungsvertreter den Unfallort unter die Lupe. „Passiert ist seitdem aber nichts“, beklagten jetzt Mitglieder der SPD-Fraktion im Gemeinderat Müden. „Einige Maßnahmen wie hervorhebende Markierungen und eine neue Beschilderung sowie ein Rückschnitt der Bewachsung im Kreuzung Bereich wurden besprochen und sollten schnellstens in Angriff genommen werden“, sagt Werner von Grünhagen. Ebenso wie die Fraktionskollegen Rüdiger Baars, Dorothea Brauer, Ronald Meyer, Ingo Ahlers und Anwohnerin Astrid Rinke fragt er: „Was ist bislang passiert – nichts. Wir glauben, es muss hier erst wieder ein folgenschwer Unfall passieren und an die Dringlichkeit erinnern.“

Gut ausgebaute Gemeindestraßen animieren zum Gas geben

Während des Ortstermins wurde laut Andreas Alischa, Experte bei der Polizei Gifhorn, festgestellt, dass gut ausgebaute Gemeindestraßen offenbar dazu animieren, Gas zu geben. Anlass für den Polizeibeamten, auf die Pflicht der Autofahrer hinzuweisen, Rücksicht zu nehmen. „Bereits im August vorigen Jahres gab es die gleiche Situation an dieser Stelle“, verweist Alischa auf einen ersten Unfall zwischen Müden und Hahnenhorn. Und er nennt das Fazit des Ortstermins nach dem jüngsten Unfall. Danach wurde eine neue Beschilderung festgelegt, die 150 Meter vor der Kreuzung installiert werden soll. Außerdem seien neue Warn-Markierungen auf der Straße vorgesehen.

Neue Beschilderung: Anweisung vom Landkreis fehlt

„Wir warten auf die Anordnung des Landkreises, erst wenn sie vorliegt, dürfen wir als Straßenbaulastträger die Schilder aufstellen“, sagt Söntke Iken vom Ordnungsamt in Meinersen. Er bestätigt, dass dann auch neue Markierungen aufgetragen werden. Laut Iken wurde im Zuge des Ortstermins auch festgestellt, dass die „Sicht zu gut ist“. Dieser „Blick in die Ferne“ sei ein bekanntes Phänomen. Autofahrer würden bei guter Sicht in die Weite blicken. Und dabei werden laut Iken oftmals Fahrzeuge übersehen, die bereits schon fast die Kreuzung erreicht haben. Um solchen Unfällen vorzubeugen, sorgen Polizei und Verwaltungen dafür, dass an Unfallschwerpunkten die Fernsicht eingeschränkt wird durch das Pflanzen von Hecken oder Bäumen. Ähnliche Maßnahmen sind auch für den Bereich Alte Poststraße/Bäckerweg empfohlen worden, sagt Iken. Die Hoffnung ist jetzt, dass die geplanten Maßnahmen weitere Unfälle verhindern und die Anweisung vom Landkreis zum Aufstellen der Schilder schnell kommt. „Wir warten täglich darauf.“

Von Hilke Kottlick

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