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Meinersen Mühlenberg IV: 250 Bewerber für knapp 60 Bauplätze
Gifhorn Meinersen Mühlenberg IV: 250 Bewerber für knapp 60 Bauplätze
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19:01 06.11.2019
Baugebiet Mühlenberg IV in Leiferde: Tobias Kluge (l.), Stephanie Fahlbusch-Graber und Magnus Wehmann mit der Zeichnung. Quelle: Hilke Kottlick
Leiferde

Die Gemeinde Leiferde plant vor den Toren des Ortes in Richtung Volkse die Ausweisung des neuen Baugebietes Mühlenberg IV. Zahlreich sind laut Gemeindedirektor Tobias Kluge bereits die Anfragen: 250 Bewerber gibt es für die knapp 60 Bauplätze, die laut Bürgermeisterin Stephanie Fahlbusch-Graber dort inklusive einiger Mehrfamilienhäuser auf einem 650 Hektar großen Areal entstehen sollen. Anlass für Gemeindedirektor und Bürgermeisterin, gemeinsam mit Bauamts-Praktikanten Magnus Wehmann über den aktuellen Stand und weiteren Fortgang der Planungen zu informieren.

Welche Flora und Fauna gibt es dort?

Der Rat der Gemeinde Leiferde fasste Kluge zufolge im März 2019 den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Mühlenberg IV. Um die dort existierende Flora und Fauna festzustellen, war laut Kluge bereits Mitte Februar die artenschutzrechtliche Kartierung für dieses Gebiet beauftragt worden. Das Ergebnis soll Kluge zufolge Mitte November vorliegen und in Folge in den Bebauungsplan eingearbeitet werden. Mit Blick auf den Artenschutz „gehen wir dabei aber nicht von irgendwelchen Überraschungen aus, da es sich um eine landwirtschaftlich genutzte Fläche handelt“, ergänzt Fahlbusch-Graber. Das Ergebnis der Kartierung wird laut Kluge dann „in die Begründung des Bebauungsplanes eingearbeitet“. Parallel dazu starte die Erschließungsplanung. Da das Grundstück in Richtung Volkse an eine Kreisstraße grenzt, bestehe laut Gemeindedirektor hinsichtlich der äußeren Erschließung „Abstimmungsbedarf mit dem Landkreis Gifhorn als Straßenbauträger“.

„Wir tun unser Bestes“

Weiterhin sind laut Kluge im Verfahren die Hinweise der Träger öffentlicher Belange einzuarbeiten. Das sollte laut Gemeindedirektor vor der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplanes erledigt sein, „die voraussichtlich im Sommer 2020 erfolgen kann“. Im Anschluss sei ein Satzungsbeschluss durch den Gemeinderat erforderlich, der laut Kluge „voraussichtlich Ende 2020 gefasst wird“. Somit könnte die Vermarktung der Baugrundstücke frühestens im ersten Quartal 2021 – „parallel zu den Erschließungsarbeiten“ – erfolgen, teilt Kluge weiterhin mit, er versichert dazu: „Wir tun unser Bestes“.

Noch keine Vergabe-Kriterien

Die Vermarktung der Grundstücke übernimmt laut Fahlbusch-Graber die Gemeinde Leiferde selbst. Dabei stehen die Vergabe-Richtlinien der Bürgermeisterin zufolge noch nicht fest. Und wenn sich die Gemeinde Leiferde diesbezüglich vielleicht auch an Richtlinien anderer Gemeinden orientiere, so sollen sie laut Fahlbusch-Graber „für unseren Ort passen“. Ziele sind dabei laut Bürgermeister unter anderem, durch den Bau von Mehrfamilienhäusern zusätzlichen Wohnraum zu schaffen, dabei die Struktur des Dorfes zu erhalten, Mindestgrößen von Grundstücken festzulegen.

Baugebiet am Egelingsberg

 Parallel zum Baugebiet Mühlenberg IV befasst sich die Gemeinde Leiferde laut Kluge auch mit dem Gewerbegebiet am Egelingsberg an der Straße Zum Wohlenberg. Dort handele es sich um rund 30 000 Qudratmeter. „Ortsansässige Firmen möchten dort erweitern“, sagt Fahlbusch-Graber, einige neue Betriebe kämen hinzu. „Wir sind dort im Zeitplan“, rechnet Kluge mit dem Satzungsbeschluss Ende 2020.

Von Hilke Kottlick

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