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Meinersen Die Atmosphäre des Weihnachtsmarkts lockt Besucher von weit her
Gifhorn Meinersen Die Atmosphäre des Weihnachtsmarkts lockt Besucher von weit her
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09:00 02.12.2019
Weihnachtsmarkt Müden: Der beliebte Markt findet nun schon seit 30 Jahren statt, lockte auch dieses Mal wieder viele Besucher an. Quelle: Chris Niebuhr
Müden

Auf dem Weihnachtsmarkt in Müden fühlten sich am Sonntag gleich wieder alle zuhause. Viele bewährte Programmpunkte und Stände trugen ihren Teil dazu bei. 30 Jahre gibt es den Weihnachtsmarkt im Dorf am Zusammenfluss von Aller und Oker mittlerweile – zuletzt mit eher behutsamen Veränderungen am Erfolgsrezept. So war etwa die im vergangenen Jahr neu hinzugekommene Dampfeisenbahn für Kinder auch dieses Mal wieder mit von der Partie.

Besucher loben die Atmosphäre eines der ältesten Weihnachtsmärkte weit und breit: Der Müdener Markt lockt seit mittlerweile 30 Jahren unverändert viele Besucher an.

Für die Besucher war es daher einmal mehr in wesentlichen Teilen das Angebot, was sie kennen und schätzen. „Die Besonderheit ist in diesem Jahr der 30. Geburtstag unseres Weihnachtsmarktes. Nach unserem Kenntnisstand ist es damit der älteste Weihnachtsmarkt in Niedersachsen“, sagte Thomas Lepke, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins. Der Verein richtet den Markt aus – wie auch viele andere kulturelle Highlights im Ort. Lepke erläuterte, die bewährte Mischung mache einen Teil des Erfolges aus. Ganz wesentlich trage dazu zudem das Engagement von Vereinen bei. „Es ist schön, dass so viele dabei sind“, betonte Lepke. Er zeigte sich wieder einmal sehr zufrieden mit dem Marktgeschehen und der Beteiligung. Bürgermeister Horst Schiesgeries hatte den Weihnachtsmarkt eröffnet – auch eine gute Tradition.

Schlossfrösche machen Weihnachtsmusik

Gut 30 Stände habe man auch dieses Mal wieder im historischen Ortskern auf dem Freigelände und im Bürgerhaus vereint. Kunsthandwerk, Kulinarisches, Kinderangebote zum Beispiel. Und auch Musik fehlte nicht – etwa durch die Kinder der Aller-Oker-Schule mit ihrem Auftritt oder durch die Schlossfrösche der Kreismusikschule Gifhorn, den Posaunenchor Seershausen, den Spielmannszug Müden-Dieckhorst oder auch den Männergesangverein Polyhymnia mit seinem Adventskonzert in der Kirche.

Das Heimatmuseum lud zum Zuschauen ein bei einem Schmied und einer Spinnerin. Frisch gebackenes Brot und Zuckerkuchen aus dem Backhaus sind zudem Klassiker vieler Veranstaltungen im historischen Ortskern von Müden. Und für die Kinder schaute der Nikolaus vorbei. „Er wird traditionell geweckt und aus der Kirche herbeigeholt“, sagte Lepke. Das ganze Geschehen dokumentierte dieses Mal auch ein Kamerateam aus Gifhorn. Der Kultur- und Heimatverein möchte Ereignisse und Wissenswertes aus Müden auf diese Art festhalten und präsentieren können.

Besucher von weit her

Bei den Besuchern kam der Weihnachtsmarkt ebenfalls wieder gut an. Elli und Peter Knust waren aus Schwarmstedt nach Müden gekommen. „Es ist einfach wunderbar hier. Wir waren vergangenes Jahr hier und haben uns den Termin gleich vorgemerkt“, sagte Elli Knust. Sie seien wieder voll begeistert und hätten den Weihnachtsmarkt und den Aufenthalt in Müden sehr genossen. „Hochzeitssuppe, Heimatmuseum, Adventskonzert“, zählte sie als nur einige der Highlights auf. Auch Valentina Schmidt aus Gilde gefiel es sehr gut. Sie war zum ersten Mal dabei, fand die Atmosphäre schön und ebenso die Angebote für Kinder.

Von Chris Niebuhr

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