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Meinersen Mehr als 90 Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Gifhorn Meinersen Mehr als 90 Einsatzkräfte proben den Ernstfall
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17:24 25.10.2019
Verkehrsunfall: Für die Teilnehmer galt es, das Szenario professionell abzuarbeiten. Quelle: Carsten Schaffhauser
Meinersen

Zum vierten Mal hatte die Gruppe des Einsatzleitwagens (ELW) der Feuerwehr der Samtgemeinde Meinersen zur Funkübung eingeladen. Und mit mehr als 90 Feuerwehrleuten aus nahezu allen Feuerwehren der Samtgemeinde verzeichneten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord.

Koordiniert: Im Einsatzleitwagen wurden die Funksprüche bearbeitet und Aufträge an die teilnehmenden Wehren verteilt. Quelle: Carsten Schaffhauser

Das Team um Leiter Christian Köhler und Janina Schuster hatte wieder einiges auf die Beine gestellt. Während der Einsatzleitwagen zentral am Meinerser Feuerwehrhaus stand und an drei Arbeitsplätzen besetzt war, starteten die einzelnen Feuerwehren an ihren jeweiligen Feuerwehrhäusern. „Insgesamt mussten sechs Einsatzstellen angefahren werden“, so Köhler. Diese waren über das gesamte Gebiet der Samtgemeinde verteilt.

Meldung per Funk

Dabei galt es nicht nur, den sicheren Umgang mit den digitalen Funkgeräten zu üben. „An einer Station gab es ein Bild eines abgestürzten Kleinflugzeuges, die Kameraden mussten eine Lage per Funk melden.“

Die verschiedenen Lagen wurden mit Hilfe von ausgehängten Informationszetteln dargestellt, die Einsatzkräfte mussten diese aufgrund von Koordinaten finden und anfahren. An einer anderen Stelle wurde ein Waldbrand dargestellt. Hier galt es nicht nur, eine Lage zu melden. „Die Teilnehmer mussten Fragen zur Wasserversorgung beantworten.“ Sie mussten beispielsweise die Länge einer Wegstrecke aufgrund von Koordinaten berechnen und auch festlegen, wie viele Verstärkerpumpen auf dieser Strecke benötigt werden. Die Ergebnisse wurden dann per SDS – einem mit dem SMS-Dienst bei Handy vergleichbaren System – an die Einsatzleitung weitergegeben.

Brennender Bauernhof

Ein brennender Bauernhof sowie eine Tierrettung aus dem Moor waren weitere Szenarien, die per Funk gemeldet werden mussten. „Außerdem haben wir in diesem Jahr auch zwei kleine Übungen eingebaut“, informierte Köhler weiter. Hierfür bildeten jeweils drei bis vier Feuerwehren einen Zug, um das Szenario zu bewältigen.

Explosionsgefahr: An der Biogasanlage wurde eine Person gerettet. Quelle: Carsten Schaffhauser

Auf einer Biogasanlage in Warmse mussten die Feuerwehrleute eine Person aus einem explosionsgefährdeten Bereich retten und eine weitere befreien, die unter einer Gitterbox eingeklemmt war. „Hier haben wir besonders darauf geachtet, dass in dem explosionsgefährdeten Bereich keine Funkgeräte oder Handys mitgenommen wurden“, so Gerald Bergling. Der stellvertretende Samtgemeindebrandmeister beobachtete das Vorgehen der Kameraden.

Eine weitere Übung gab es auf einem Weg zwischen Bokelberge und dem Langenklint. Hier hatte die Übungsleitung einen Verkehrsunfall nachgestellt. Es galt, die Person aus dem Fahrzeug zu retten und auslaufende Betriebsstoffe aufzunehmen. „Außerdem haben wir Wert darauf gelegt, dass eine Verkehrssicherung in der unübersichtlichen Kurve vorgenommen wird“, so Übungsbeobachter und Samtgemeindebrandmeister Sven J. Mayer.

Gemeinsame Manöverkritik

Im Anschluss an die Übung gab es eine gemeinsame Manöverkritik, bei der Mayer den Organisatoren und den zahlreichen Teilnehmern dankte. Abschließend gab es dann noch für alle Teilnehmer eine Stärkung in Form einer Gulaschsuppe.

Von unserer Redaktion

Er ist bereits seit über 40 Jahren für den Tierschutz nicht nur im Landkreis Gifhorn aktiv, sondern ist Initiator und „Motor“, wie seine Frau Vera sagt, für ein internationales Tierschutzprojekt.

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