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Meinersen Die Platznot im Rathaus hat demnächst ein Ende
Gifhorn Meinersen Die Platznot im Rathaus hat demnächst ein Ende
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16:00 14.11.2019
Darauf wird es hinauslaufen: Bei seiner Klausurtagung entschied sich der Samtgemeinderat, das ehemalige Flüchtlingswohnheim zum Rathaus umzubauen. Quelle: Chris Niebuhr
Meinersen

Wie geht es mit dem Meinerser Rathaus weiter? Das war eines der zentralen Themen einer Klausurtagung, zu der sich fast alle Mitglieder des Samtgemeinderates Meinersen und die Führungsriege der Verwaltung nach Wernigerode zurückgezogen haben. Und tatsächlich – es kristallisierte sich ein Weg heraus, der eine Mehrheit findet.

Die Container reichen nicht mehr

„Das Rathaus Meinersen platzt aus allen Nähten, selbst die schon vorhandenen Container reichen nicht mehr aus, um die beengte Personalsituation aufzufangen“, so die Fraktionsvorsitzende der CDU Ilse-Marie Schmale. Die Varianten – weitere Container, die vorübergehend genutzt werden, ein Anbau an das bestehende Rathaus oder der Umbau des früheren Flüchtlingswohnheims – wurden in den Blick genommen. „Allerdings würde ein Anbau ans Rathaus mit mindestens 4 Millionen Euro zu Buche schlagen und damit wahrscheinlich die Haushalte der Samtgemeinde und der Mitgliedsgemeinden erheblich belasten“, steht für den Grünen Pesi Daver fest.

Der Weg zur Entscheidung

Eine schwierige, aber faire Diskussion brachte schließlich den Durchbruch: „Wir werden das Flüchtlingswohnheim zum Rathaus II umbauen und damit ausreichend Platz für die Mitarbeiter schaffen“, freut sich Thomas Böker, Chef der Gruppe SPD/Linke, die schon lange den Umbau favorisiert hatte. Zwar schlägt auch der mit etwa 1,5 Millionen Euro zu Buche, dies ist aber in Bezug auf den Haushalt gerade noch verkraftbar, waren sich alle Beteiligten einig.

Das Thema Digitalisierung wird wichtiger

Außerdem wurden im Zuge der Klausurtagung die weiteren Planungen zum Digitalpakt Schule, aber auch der digitale Umbau der Feuerwehr ebenso intensiv diskutiert wie die kommende Umsatzsteuerreform, die auch die Samtgemeinde treffen wird, und notwendige Maßnahmen zur Verhinderung von Amokläufen in Schulen. Über den Haushaltsplan für 2020 hinaus warfen die Politiker einen Blick auf die Folgejahre, denn die Haushaltslage wird sich aller Voraussicht nach ab 2023 deutlich verschärfen.

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