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Meinersen Mehrgenerationenhaus: Nur der Fußboden fehlt noch
Gifhorn Meinersen Mehrgenerationenhaus: Nur der Fußboden fehlt noch
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00:17 05.02.2018
Baubesichtigung: Nadine Bagger (v.l.), Mike Marienfeld und Andrea Hanke im Mehrgenerationenhaus.  Quelle: Hilke Kottlick
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Meinersen

 Eigentlich sollte das Projekt Mehrgenerationenhaus im Februar starten. Der Anbau steht, der Außenputz strahlt in hellem Blau, der Innenausbau ist auch fast fertig. Allerdings mangelt es noch am Fußboden. Die zuständige Baufirma hat Insolvenz angemeldet. Jetzt wird neu ausgeschrieben. Michael Zobjak, Chef des Fachbereichs Finanzen und Gebäudemanagement, hofft nun auf den Startschuss im April.

Auch die Schüler von Gymnasium, Real- und Hauptschule, die in schulübergreifenden Arbeitsgemeinschaften für das Mehrgenerationenhaus Terrassenmöbel selbst gebaut, Bilder gemalt und Möbel restauriert haben, hoffen auf den baldigen Startschuss des Projektes, berichten Nadine Bagger von der Jugendpflege und Andrea Hanke, Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses.

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Ein Café für Jung und Alt

Meinersen. „Ein Café für Jung und Alt“ wird laut Koordinatorin Andrea Hanke dafür sorgen, dass das Mehrgenerationenhaus mit Leben erfüllt wird. Die Sozialarbeiter aller drei Schulen Am Gajenberg werden im Rahmen von Schul-AGs gemeinsam mit den Schülern bis 15.30 Uhr den Café-Betrieb aufrecht erhalten. Im Anschluss versorgt laut Nadine Bagger die Jugendpflege die Besucher mit Kaffee und Tee. Im Sommer kann auch der Bereich vor dem Haus von den Gästen genutzt werden. Fünf Terrassentüren des Cafés sorgen dafür, dass Innen- und Außenbereich ineinander übergehen. Die von Schülern gemeinsam mit Horst Hüfler, Chef des Seniorenbeirats, selbst gebauten Sessel und Tische aus Paletten dienen dabei im Außenbereich für die Möblierung.
 

Gemeinsam mit Mike Marienfeld vom Gebäudemanagement erläuterten sie die Aufteilung des Hauses, das im Erdgeschoss auf rund 120 Quadratmetern das Schüler-Café, eine Küchentheke und einen Seminarraum beherbergen wird. Zu diesen drei Bereichen, die anhand von Schiebetüren in einen einzigen großen Raum verwandelt werden können, gesellen sich unten Sanitäranlagen und eine Küche für die Jugendpflege-Mitarbeiter, die laut Marienfeld im Obergeschoss über zwei Büros und ein Besprechungszimmer verfügen.

Gespendete Möbel wie zwei antike Vitrinen, Stühle und Lampen sind zum Teil hervorragend erhalten, anderes wurde von den Schülern restauriert. Die Einrichtung des Schüler-Cafés soll laut Hanke aus Bistro-Tischen und Stühlen bestehen. „Alles soll leicht und mobil sein“, um kleinen Anlässen ebenso gerecht zu werden wie größeren Zusammentreffen.

Das Projekt hat viele Förderer. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist vier Jahre lang mit jährlich 30.000 Euro dabei, aktuell hat die LSW 2000 Euro zur Verfügung gestellt, und der Erlös vom Adventsmarkt und Weihnachtsbaumverkauf auf dem Gelände der Firma D&G soll für das Mehrgenerationenhaus fließen.

Von Hilke Kottlick

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