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Meinersen Mehr als 60 neue Parkplätze am Bahnhof Leiferde
Gifhorn Meinersen Mehr als 60 neue Parkplätze am Bahnhof Leiferde
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20:10 30.10.2019
Bahnhof Leiferde: Im Norden sollen mehr als 60 neue Parkplätze entstehen, der bestehende Parkplatz soll zudem umgebaut werden. Quelle: Hilke Kottlick (Archiv)
Leiferde

Nördlich des Leiferder Bahnhofs sollen 66 neue Parkplätze entstehen, außerdem soll der bisherige Parkplatz neu gestaltet werden. Über die Pläne beriet am Dienstag der Bauausschuss. Weitere Themen: die Lindenhofkreuzung und der barrierefreie Umbau der Bushaltestelle Unter den Eichen.

Die Pläne für den Bahnhofsparkplatz

Östlich des bisherigen Schotterparkplatzes sollen nördlich des Bahnhofs auf 1 750 Quadratmetern 66 neue Parkplätze entstehen. Zudem soll der Schotterparkplatz neu gestaltet werden, um dort gegen das wilde Parken vorzugehen. Auch hier ist dann Platz für mehr als 60 Stellplätze. Im Ausschuss stellte Ron Wolter vom Ingenieurbüro Heidt und Peters drei Varianten vor. Eine bei der die Zufahrt weiter über die Straße Hinter der Bahn erfolgt; und zwei bei denen die Straße in den dann größeren Parkplatz einbezogen wird, der Verkehr aber über den Parkplatz rollt.

Kosten von 520 000 Euro

Diese beiden Varianten gefielen dem Ausschuss nicht. „Die meisten Stellplätze bedeuten nicht die beste Lösung“, meinte auch Ron Wolter. Die Kosten für den Ausbau liegen nach ersten Schätzungen bei 520 000 Euro, wobei die Gemeinde jedoch mit einer Gesamtförderung von 87,5 Prozent rechnen kann.

Ausschuss will Varianten prüfen

Sven Ebert schlug vor, die Fläche noch zu erweitern. Und Giovanni Marrone sprach sich dafür aus, geringe Parkgebühren zu erheben, falls das mit den Förderbedingungen vereinbar sei. Zudem will der Ausschuss prüfen, ob E-Ladesäulen und Fahrradstellplätze im nördlichen Bereich des Bahnhofs möglich sind. Vor einer Entscheidung beraten nun die Fraktionen darüber.

Umbau der Lindenhofkreuzung dauert noch

Wann die Lindenhofkreuzung zur Ampelkreuzung umgebaut wird, ist weiter ungewiss. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr sieht sich dafür zwar zuständig, aber sie sieht derzeit auch keinen vordringlichen Bedarf für die Maßnahme. Dafür seien eine fehlende Leistungsfähigkeit der Kreuzung oder eine erhöhte Unfallhäufigkeit notwendig. Zudem hätten andere Maßnahmen derzeit Vorrang. Die Gemeinde Leiferde hat laut Mitteilung im Bauausschuss von einem Umbau in Eigenregie Abstand genommen.

Lindenhofkreuzung in Leiferde: Jetzt soll die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr den Umbau in die Hand nehmen. Wann das passiert, ist völlig offen. Quelle: Hilke Kottlick (Archiv)

Kritik an der Behörde

Das Vorgehen der Behörde brachte Giovanni Maronne auf die Palme, der eine Frist bis 2025 setzen wollte. „Wir warten schon seit Jahren“, forderte er, nicht klein bei zu geben. Walter-Gerd Stubbe entgegnete: „Wir haben keine Chance, Druck auszuüben.“ Und Gemeindedirektor Tobias Kluge erklärte: „Wir haben alles versucht, um etwas zu erreichen. Es hat nicht funktioniert.“ Giovanni Marrone scheiterte mit seinem Antrag – wann die Kreuzung umgebaut wird, bleibt offen.

Bushaltestelle wird barrierefrei

Die Bushaltestelle Unter den Eichen soll barrierefrei werden und nach dem Umbau hintereinander Platz für zwei Busse bieten. Zudem soll das Vorbeifahren an haltenden Bussen möglich sein. „Das ist keine leichte Aufgabe“, sagte Planer Christian Adams angesichts der 300-Grad-Kurve, die die Busse bei der Einfahrt in die Straße meistern müssen und angesichts der geringen Straßenbreite.

Fraktionen beraten über Umbau

Dennoch legte er dem Ausschuss zwei Varianten vor, die jeweils etwa 67 000 Euro kosten. Eine, bei der der zweite Bus schräg steht und die Straße blockiert. Und eine zweite, bei der die Busse mehr Rangierfläche hätten. Dafür müsste aber der Fußweg verlegt werden. Und was mit dem Radweg passiert, ist auch noch nicht geklärt. „Mich überzeugen beide Variante nicht, weil es zu viele Zwangspunkte gibt“, hatte Sven Ebert Zweifel daran, dass die Position überhaupt für eine Bushaltestelle geeignet ist. Auch über diesen Punkt werden nun zunächst die Fraktionen beraten.

Von Christian Albroscheit

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