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Meinersen Marode Allerbrücken: Bei Brenneckenbrück könnte eine Behelfsbrücke entstehen
Gifhorn Meinersen Marode Allerbrücken: Bei Brenneckenbrück könnte eine Behelfsbrücke entstehen
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15:56 23.10.2019
Allerbrücke bei Brenneckenbrück: Das alte Bauwerke ist marode. Wird es ersetzt, soll der Verkehr während der Bauzeit über eine Behelfsbrücke fließen und nicht durch Leiferde umgeleitet werden. Quelle: Hilke Kottlick
Brenneckenbrück/Leiferde

Der Brücken-TÜV hat es festgestellt: Die Brücken über der Aller und dem Allerflutkanal an der B 188 bei Brenneckenbrück aus dem Jahr 1934 und 1936 sind marode. Sie müssen ersetzt werden. Als möglicher Baustart war bereits das kommende Jahr 2020 im Visier. Experten rechnen mit einer Bauzeit von etwa zwei Jahren. Das könnte laut Dieter Großkurth aus Leiferde bedeuten, dass daraus wieder ein Umleitungsverkehr resultiert, der durch Leiferde rollt.

„Und diesmal in noch größerem Ausmaß als beim Kreisverkehrsbau vor einigen Jahren, da dann nicht nur der Fernverkehr durch Leiferde geleitet wird, sondern auch die Autos aus den umliegenden Ortschaften wie Müden, Meinersen, Ettenbüttel, Hillerse, Vollbüttel, Dalldorf, Ahnsen und Päse ab dem Kreisverkehr auf der B 188“, sagt er.

Diesen Befürchtungen Großkurths begegnet Michael Peuke von der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel auf AZ-Anfrage jetzt mit überraschenden Plänen. „Wir überlegen, im Zuge der Brückenarbeiten bei Brenneckenbrück eine Behelfsbrücke aufzustellen“, teilt der stellvertretende Geschäftsbereichsleiter mit.

Gegenrichtungsverkehr

Laut Peuke ist geplant, dass der Verkehr die Behelfsbrücke an der B 188 bei Brenneckenbrück dann im „Gegenrichtungsverkehr überquert und zwar mit deutlich reduziertem Tempo“. Eine Sperrung der B 188 müsste Peuke zufolge dann nur während der Aufbauzeit der Behelfsbrücke erfolgen. „Dann wird der Verkehr durch Leiferde geleitet“, sagt er. Das dauere aber längst nicht so lange wie der Brückenbau, der sich über zwei Jahre hinziehen könne. Für die Aufbauzeit einer Behelfsbrücke sie dagegen nur mit etwa zwei Wochen zu rechnen.

Knallharte Berufspendler

Nicht auszuschließen ist dem stellvertretenden Behördenleiter zufolge aber auch, dass Autofahrer trotz Behelfsbrücke über Leiferde ausweichen, auch wenn das seiner Schätzung zufolge zehn Kilometer mehr wären. Offenbar ist die Thematik für Peuke nicht neu, denn er sagt: „Berufspendler sind da knallhart.“ Er weiß, „sparen die auf dem Weg zur Arbeit nur eine Minute ein, dann wählen sie auch diesen Weg“

Baubeginn steht noch nicht fest

Wann der Abriss der Aller-Brücken bei Brenneckenbrück starten soll, steht laut Peuke noch nicht fest. „Erst kommt das Planfeststellungsverfahren.“ Dabei seien Einwendungen möglich. „Und das können richtige Wundertüten sein“, weiß er. „Wir müssen das abwarten“, sagt er auch mit Blick auf Baugenehmigung, Grunderwerb, Brückenentwurf, Ausschreibungen und vieles mehr.

Alternativen gesucht

Den Leiferder Einwohnern dürften die Pläne der Landesbehörde gefallen. Hatte doch Großkurth im Vorfeld auch bereits nach Alternativen gesucht, um eine Umleitung durch den Ort zu verhindern, die – wie er sagte – viel Lärm und Verkehrsgefährdungen mit sich brächte. Eine Behelfsbrücke über die B 188 gehörte zu den von ihm genannten Alternativen, ebenso der Vorschlag einer „wechselseitigen Verkehrsführung mit Hilfe einer Ampelanlage“. Der Leiferder ist überzeugt: „Selbst wenn dadurch ein kurzfristiger Stau entsteht, ist dies wesentlich günstiger als eine großflächige Umleitung durch Leiferde.“

Eine Behelfsbrücke statt einer Umleitung käme auch den Befürchtungen eines Bürgers aus Brenneckenbrück entgegen. Der hatte sich laut Großkurth bei ihm nach den ersten AZ-Berichten zu dem Thema gemeldet. So befürchtete der Brenneckenbrücker dem Leiferder zufolge, dass er bei einer Umleitung einen weiten Weg auf sich nehmen müsste, um Gifhorn zu erreichen. Der Weg führe für ihn dann auf der B 188 in Richtung Meinersen, über Leiferde, Vollbüttel und Ausbüttel in die Kreisstadt.

Von Hilke Kottlick

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