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Meinersen Ex-Stipendiaten stellen in Peking aus
Gifhorn Meinersen Ex-Stipendiaten stellen in Peking aus
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16:00 29.01.2019
Kuratierte die Präsentation in Peking: Die Künstlerin Han Jin Yu war einst selbst Stipendiatin der Bösenberg-Stiftung.
Kuratierte die Präsentation in Peking: Die Künstlerin Han Jin Yu war einst selbst Stipendiatin der Bösenberg-Stiftung. Quelle: privat
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Meinersen

Die Ex-Stipendiatin der Bösenberg-Stiftung Han Jin Yu – vor Ort auch TingTing genannt – arbeitete auch im Künstlerhaus. Sie kuratierte die Präsentation in Peking mit Künstlern, die sie während ihres Aufenthaltes in Meinersen kennengelernt hat.

Vier Künstler stellen in Peking aus

Zu den Ex-Stipendiaten, deren Werke jetzt in Peking ausgestellt werden, gehören Jochen Weise, Jérôme Chazeix, Philipp Mager und die Künstlerin Doris Weiß. „Die Ausstellung findet in einer traditionellen chinesischen Hochschule in Peking statt. Hier wird Kalligrafie, chinesische Malerei und Go unterrichtet“, nennt Jochen Weise, gleichzeitig künstlerischer Leiter im Künstlerhaus, Details.

Ausstellung über Jahreswechsel

Weise zufolge startete die Präsentation in China am 16. Dezember vorigen Jahres, „da hatten wir noch das Chinesisch-Deutsche-Kulturjahr“, sagt er. Dabei soll die Ausstellung Weise zufolge über zwei Jahreswechsel gehen – „das westliche Neujahr hatten wir schon, das chinesische Neujahr kommt im Februar“.

Erwartet wird klassische chinesische Kunst

Wie der Meinerser Künstler von TingTing erfahren hat, sind die Besucher von den Werken überrascht. „In dieser Umgebung erwartet man klassische chinesische Kunst“, sagt Weise. Sein Fazit: „Es ist also eine Gegenüberstellung zeitgenössischen Kunstschaffens in Ost und West.“

Kulturschock

Die moderne westliche Kunst ist Weise zufolge dort ungewohnt und „die offensichtliche Freiheit in dem künstlerischen Schaffen ist ein kleiner Kulturschock“. Wie er erfahren hat, „gibt das der Ausstellung aber auch eine besondere Energie, denn so kommen immer Fragen auf, was diese Künstler noch gemacht haben“.

Beschränkte Auswahl

Die Auswahl der Exponate war laut Weise leider beschränkt – aus Platz und Gewichtsgründen für den Transport. „Aber wir zeigen den Besuchern in Peking auch andere Werke, die auf den Webseiten der Künstler zu sehen sind.“ hik

Von Hilke Kottlick