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Meinersen Berufsinformationen für 300 Gymnasiasten
Gifhorn Meinersen Berufsinformationen für 300 Gymnasiasten
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19:11 28.02.2019
Stefanie Winter (l.) informierte über ihren Job als Hebamme: Beim Berufsfindungsmarkt im Gymnasium konnten die Schüler in 14 verschiedene Bereiche hinein schnuppern.
Stefanie Winter (l.) informierte über ihren Job als Hebamme: Beim Berufsfindungsmarkt im Gymnasium konnten die Schüler in 14 verschiedene Bereiche hinein schnuppern. Quelle: Hilke Kottlick
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Meinersen

Naturwissenschaften studieren an der Uni Rostock oder Geisteswissenschaften in Göttingen? Verwaltungslaufbahn im Landkreis einschlagen oder doch lieber zur Polizeischule? Der Berufsfindungsmarkt im Sibylla-Merian-Gymnasium bot rund 300 Schülern vom zehnten bis zwölften Jahrgang vielfältige Informationsmöglichkeiten für ihre Zukunft.

Mehr Zeit für Gespräche

Bereits mehrfach hatte die Schule in den vergangenen Jahren den Berufsfindungsmarkt angeboten. Da war es laut Organisatorin Kristina Freyer Zeit für einige Optimierungen. So sei auf Wunsch der Schüler die Sprechzeit geändert worden. Statt bisher 30 Minuten, hätten sie jetzt jeweils 45 Minuten Zeit, sich bei Vertretern der Unis, des Landkreises, der Samtgemeinde Meinersen, der Polizei, des Kreissportbundes, der Sparkasse oder des Helios Klinikums über Studiengänge oder Berufe zu informieren.

Interesse an Verwaltungslaufbahn und Medizin

„Wir haben Interesse an der Verwaltungslaufbahn“, berichteten Sophie Michel und Ronja Heitmann. Die beiden Meinerser Schülerinnen holten sich ihre Informationen bei Landkreis-Mitarbeiterin Ellen Hoffen und dem Auszubildenden Bezirgan Agde. Für Helene Müller aus der Klasse 11.5 steht offenbar ihr weiterer Werdegang bereits fest. „Ich möchte Neurochirurgie studieren“, sagte sie und hoffte dazu auf Informationen von Vertretern des Helios-Klinikums Gifhorn.

Erstmals ist eine Hebamme dabei

Erstmals bei den Job-Angeboten dabei war Stefanie Winter vom Niedersächsischen Hebammen-Verband und gleichsam Kreissprecherin der Gifhorner Hebammen. Sie freute sich über Anfragen zahlreicher Schüler wie die von Maria Frömling aus Dalldorf. „Ich begleitete intensiv die Schwangerschaften bei meiner Cousine und der Frau meines Bruders“, begründete die Schülerin ihr Interesse an diesem Beruf. Sie habe „auf jeden Fall“ vor, ein Praktikum zu absolvieren.

Ob sie Hebamme wird, stehe noch nicht fest. So weiß sie von Stefanie Winter, dass „die Hebammen-Ausbildung derzeit im Umbruch ist“. Demnach sei die Einführung eines dualen Studiums im Gespräch. Und laut Winter steht bereits jetzt fest, dass „EU-weit bis zum 18. Januar 2020“ die Hebammen-Ausbildung auf Hochschul-Niveau erfolgen soll.

Von Hilke Kottlick