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Meinersen Halbseitige Sperrung soll ein Ende haben
Gifhorn Meinersen Halbseitige Sperrung soll ein Ende haben
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17:26 05.06.2019
Okerbrücke Meinersen: Das bereits einseitig gesperrte Bauwerk muss erneuert werden. Der Bauausschuss empfahl nun, die Maßnahme im kommenden Jahr anzugehen. Quelle: Chris Niebuhr
Meinersen

Die Okerbrücke in Meinersen ist seit geraumer Zeit schon nur noch einseitig befahrbar. Das Bauwerk muss erneuert werden. Der Bauausschuss der Gemeinde befasste sich nun erneut mit dem Thema, gab einstimmig grünes Licht dafür, die Maßnahme für das kommende Jahr vorzubereiten.

Hartmut Hoefer vom Bauamt erläuterte, dass noch geprüft werden müsse, wie viele Mittel genau über einen Nachtragshaushalt bereit gestellt werden müssten dafür. Bisher war verwaltungsseitig von um die 500.000 Euro für den Nachtragsetat die Rede gewesen. In den bisher noch fehlenden Voruntersuchungen der Widerlager habe sich aber inzwischen gezeigt, dass auch an der Statik etwas geändert werden müsse. „Das verursacht Mehrkosten. Um diese auch über die Förderung abzudecken, müssen wir den Förderantrag noch einmal neu formulieren“, sagte Hoefer. Ziel sei es, die Maßnahme noch dieses Jahr auszuschreiben, dann mit dem Abriss und dem Neubau im Februar 2020 zu beginnen und ihn Ende Oktober 2020 abzuschließen.

Bei der Brücke handelt es sich um ein so genanntes Zweifeldbauwerk, das im Jahr 1851 hergestellt worden ist. In den 1970er-Jahren wurde die Brücke erneuert und in Richtung Süden verbreitert. Bei der Brückenhauptuntersuchung am 2018 wurde festgestellt, dass es erhebliche Korrosionsschäden am Überbau sowie am Brückenlager und am Lager der Mittelstütze gibt. Der Bauausschuss empfahl einstimmig, den Brückenneubau anzugehen. „Es muss etwas passieren, um die Brücke im Sinne der Bürger wieder vollständig befahrbar zu machen“, betonte Ausschussvorsitzender Uwe Solkan. Man sei als Gemeinde dankbar, dass es Fördermittel für das Projekt gebe.

Weiterhin ging es dann noch schwerpunktmäßig um den Ortsteil Päse. Dort befasst sich der Verein Dorfleben schon seit geraumer Zeit mit der Aufgabe, den alten Ortskern in seinem Charakter zu erhalten und zu schützen. Der Bauausschuss möchte das auch, empfahl, eine Arbeitsgruppe aus Vertretern des Dorflebens, des Rates sowie mit externer Fachberatung zu bilden. Ziel soll es sein, Regeln für die Ausgestaltung zu finden, um den Charakter des Altdorfes zu schützen. Außerdem ging es erneut um das Neubaugebiet Harsebruch. Dort soll die Straßenbreite von bisher zehn Metern auf dann 7,5 Meter reduziert werden. Die überschüssigen Flächen sollen dann den Grundstücken zugeschlagen werden, so die Meinung im Ausschuss.

Schließlich wurden auch noch die Weichen gestellt, das Neubaugebiet Meinersen-Süd zu erschließen. Die Politiker sprachen sich einstimmig dafür aus, sowohl die innere Erschließung als auch die Anbindung an die Dalldorfer Straße umzusetzen. Für das Baugebiet selbst ergeben sich Kosten von rund 740.000 Euro, für die Umgestaltung Dalldorfer Straße von rund 320.000 Euro.

Von Chris Niebuhr

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