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Meinersen Renate Ortmann ist Ehrenamtliche des Jahres
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09:00 23.12.2019
Ehrenamtliche des Jahres: Gemeindedirektor Ralf Heuer (l.) und Hillerses Bürgermeister Detlef Tanke ehrten Renate Ortmann. Quelle: Marieke Eichner
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Hillerse

Großer Andrang herrschte im Haus der Vereine in Hillerse. Kein Wunder, ging es im Gemeinderat doch um zahlreiche Anträge aus den Vereinen, eine erschreckende Nachricht aus Volkse und eine ganz besondere Frau.

Debatte über Zuschuss für den TSV

Eine leidenschaftlich geführte Debatte lösten die Anträge des TSV Hillerse aus. Für Kontroversen sorgte hierbei vor allem der Antrag auf Erhöhung des jährlichen Zuschusses für die Platzpflege. So verwies CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Behm gleich zu Beginn auf den jährlichen Gewinn der Sportheimgaststätte, den er auf 12 000 Euro bezifferte. Mit Hinblick darauf sei der Antrag abzulehnen. Nach kurzem Diskurs über die Berechnung der Summe und weitere Kostenpunkte, merkte CDU-Abgeordnete Ivonn Lütge einen weiteren Punkt an: die hohen Ausgaben für professionelle Platzdüngung von 6000 Euro. SPD-Fraktionschef Philipp Raulfs betonte die verbesserte Platzqualität, sprach aber auch den Wunsch nach besserer Kommunikation mit dem Kreis aus. Ines Brown (SPD) gab zu bedenken, dass der Platz einer höheren Beanspruchung ausgesetzt sei, eine privat vorgenommene Düngung nicht zum gewünschten Ergebnis geführt habe und somit die professionelle Düngung nötig gewesen sei.

Letzten Endes beschloss der Gemeinderat mit sieben Ja- und vier Gegenstimmen die einmalige Erhöhung des Zuschusses auf 5500 Euro, einen Ortstermin im ersten Quartal 2020 und die Nachverhandlung des Zuschusses im kommendem Frühjahr.

Neuer Brunnen für den TSV

Für weit weiniger Diskussion sorgte der TSV-Antrag auf Kostenübernahme zur Herstellung eines Brauchwasserbrunnens. Seit nunmehr zwei Jahren explodieren durch den Defekt des alten Brunnens die Wasserkosten des Vereins, weshalb einem schnellen Baubeginn im Frühjahr 2020 und der Kostenübernahme zugestimmt wurde. Außerdem sollen die Türen im Sportheim erneuert und die Umgestaltung des B-Platzes in einen Kunstrasenplatz bezuschusst werden. Darüber hinaus darf man sich im Sportheim Volkse-Dalldorf bald über neue Duscharmaturen freuen.

Oker soll in altes Flussbett zurück

Der Antrag des Arbeitskreises „Alte Schleuse“ stand ebenfalls auf der Tagesordnung. So sollen Baumfällarbeiten starten, sobald die Genehmigung der Naturschutzbehörde erteilt wurde. Ziel sei es, so Bürgermeister Detlef Tanke (SPD), die Oker auf natürliche Weise in ihr altes Flussbett zurückzuführen. Auch ein Wanderweg ist geplant. Die Umsetzung soll im Februar starten.

Vandalismus am Dorfgemeinschaftshaus Volkse

Das Ende der Sitzung läutete die Einwohnerfragestunde mit einer erschreckenden Nachricht aus Volkse ein. Nach einer Feier im Dorfgemeinschaftshaus wurde nicht nur selbiges in einem desolaten Zustand hinterlassen, es wurden auch Böller und Sektflaschen auf dem Spielplatz gefunden. Zudem hatten Unbekannte in der Partynacht die Weihnachtsbeleuchtung an der von der Gemeinde gespendeten Tanne gewaltsam heruntergerissen. Bürgermeister Tanke bat um sofortige Meldung an das Rathaus und versprach schnelle Hilfe.

Renate Ortmann ist Ehrenamtliche des Jahres

Renate Ortmann ist seit 24 Jahren Mitglied im DRK-Ortsverein, organisiert Blutspendeaktionen, Seniorenfahrten und ist die Seele des Umzuges beim Volksfest. Sie ist die personifizierte Erste Hilfe und genießt beinahe schon Kultstatus bei den jugendlichen Fußballerinnen und Fußballern im Dorf, betreut sie doch schon lange das Sommercamp der JFV Kickers. Sie ist zupackend, immer hilfsbereit und definitiv nicht auf den Mund gefallen. Als Bürgermeister Tanke bemerkte, sie sei unverwüstlich und selbst bei Wind und Wetter mit dem Fahrrad unterwegs, erwidert sie scherzhaft: „Unkraut vergeht nicht!“. Für ihren jahrzehntelangen Einsatz für die Dorfgemeinschaft ernannte sie der Gemeinderat zur Ehrenamtlichen des Jahres.

Von Marieke Eichner

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