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Meinersen 200 Jesiden treffen sich in Volkse
Gifhorn Meinersen 200 Jesiden treffen sich in Volkse
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06:00 05.08.2019
Gedenkfeier: In Volkse kamen Jesiden aus der Region zusammen, um an den Völkermord im Nordirak zu erinnern. Quelle: Chris Niebuhr
Volkse

Konflikte im Nahen Osten waren am Wochenende Thema in Volkse. Dort fand eine Gedenkfeier der Jesiden zum Völkermord im Nordirak statt.

Vor nur wenigen Tagen gab es erneut vier Tote in Shingal im Nordirak im Gebiet der religiösen Minderheit der Jesiden. Von zehn Selbstmordattentätern wurden neun getötet, einer verhaftet. Nach wie vor ist die Bedrohung für die Jesiden durch Aktivitäten versteckter Unterstützer der Terror-Miliz Islamischer Staat vorhanden – auch wenn der IS offiziell als besiegt gilt.

Gedenkfeier in Volkse für Jesiden aus der ganzen Region

Das berichteten Chairi Süleyman und Bahki Agirman. Sie hatten gemeinsam mit Michael Sommer am Samstag die Gedenkfeier in Volkse für den Beginn des Völkermordes an den Jesiden am 3. August 2014 im Nordirak organisiert. In Volkse kamen rund 200 Teilnehmer zusammen – vor allem in der Region Gifhorn, Wolfsburg, Celle und Peine lebende Jesiden. Der Verein zur Hilfe der Jesiden Ezidi-Roj – schwerpunktmäßig im Irak und in Syrien aktiv – hatte dazu eingeladen.

Für Jesiden ist Deutschland zweite Heimat geworden

„Wir möchten die Welt wachrütteln, damit sie nicht wegschaut, sondern hilft“, betonten Chairi Süleyman und Bahki Agirman. Zugleich sprachen sie aber auch ausdrücklich Dank an Deutschland aus – für die bereits geleistete Unterstützung. Insbesondere befreite IS-Gefangene hätten hier Hilfe gefunden. „Für die Jesiden ist Deutschland zu einer zweiten Heimat geworden“, sagten die beiden.

Tausende Tote und Schwerverletzte im Nordirak

Der 3. August 2014 war vor fünf Jahren der Beginn der Vernichtung und Verfolgung der Jesiden in der Region Sindschar durch die IS-Miliz. Tausende Tote und Schwerverletzte waren die Folge. Es gab Entführungen, Massenerschießungen, Dörfer wurden zerstört. Hunderttausende Jesiden begaben sich auf die Flucht. Vielerorts auf der Welt fanden Gedenkfeiern statt, um auf das Leid und die Folgen des Völkermordes aufmerksam zu machen.

In Volkse begannen die Teilnehmer der regionalen Gedenkfeier mit einer Schweigeminute für die Opfer. Michael Sommer und Bahki Agirman hielten Ansprachen. Auch ein Film zur Lage der Jesiden wurde gezeigt.

Von Chris Niebuhr

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