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Meinersen Geld für neues Feuerwehrhaus Flettmar
Gifhorn Meinersen Geld für neues Feuerwehrhaus Flettmar
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07:00 30.11.2019
Feuerwehrhaus Flettmar: Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde stellte jetzt die Weichen für die Finanzierung eines Neubaus. Quelle: Chris Niebuhr Archiv
Meinersen

Der Feuerschutzausschuss der Samtgemeinde hat einmütig die Weichen gestellt für den Neubau des Feuerwehrhauses in Flettmar: In den Haushalt 2020 sollen 200 000 Euro eingestellt werden für die Planung, zudem soll eine Verpflichtungsermächtigung vorgesehen werden, damit es im Folgejahr weitergehen kann.

1,2-Millionen-Projekt

„Wir verplanen insgesamt 1,2 Millionen Euro für das Projekt. Es herrscht Einigkeit in der Politik, dass wir die Feuerwehren auch weiterhin stark unterstützen wollen“, betonte Ausschussvorsitzender Andreas Perlebach. Diese Marschrichtung habe sich bereits in den Klausurtagungen der einzelnen Fraktionen abgezeichnet, um Ersatz zu schaffen für das jetzige, räumlich nicht mehr zeitgemäße Gebäude.

Garage für Ahnsen

Ebenfalls unterstützen möchten die Politiker auch den Wunsch der Feuerwehr Ahnsen, eine Garage zu bauen. Die Samtgemeinde gibt einen Zuschuss von 25 000 Euro, den Rest übernimmt der Förderverein der Feuerwehr. Hintergrund ist hier, dass die Feuerwehr derzeit drei Fahrzeuge hat, aber nur zwei Stellplätze im Feuerwehrhaus. Neben dem Löschfahrzeug soll künftig auch der wichtige, in Ahnsen stationierte Einsatzleitwagen in der großen Fahrzeughalle untergebracht werden. Der Mannschaftstransportwagen hingegen bekommt dann einen Stellplatz in der neuen Garage. „Das Grundstück dafür haben wir bereits erworben", erläuterte Perlebach.

Kommune ersetzt Hydranten

Dann ging es noch um das neue Hydrantenkonzept des Wasserverbandes Gifhorn. Es sieht unter anderem vor, dass der Abstand zwischen Hydranten künftig 400 Meter betragen soll. In der Samtgemeinde Meinersen sind es 200 Meter. Abgängige Hydranten sollen daher nicht mehr ersetzt werden, um die neuen Abstände zu realisieren. „Das würde für unsere Feuerwehren aber längere Löschwasserstrecken bedeuten. Wir sollten daher dafür sorgen, dass die alten Hydranten von uns als Kommune ersetzt werden“, meinte Perlebach. Das sah der Ausschuss genauso, zunächst wurden 28 000 Euro in den Haushalt eingestellt, um abgängige Hydranten gegebenenfalls ersetzen und erhalten zu können. Unklar bleibt dabei, wie viel Geld benötigt wird, da niemand genau weiß, wann ein Hydrant ausfällt.

Von Chris Niebuhr

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