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Meinersen Strohballenpresse setzt Stoppelfeld in Brand
Gifhorn Meinersen Strohballenpresse setzt Stoppelfeld in Brand
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18:49 18.07.2018
Brand auf einem Feld in Warmse: Ursache war vermutlich ein Defekt in einer Strohballenpresse.
Brand auf einem Feld in Warmse: Ursache war vermutlich ein Defekt in einer Strohballenpresse. Quelle: Hilke Kottlick
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Warmse

Gegen 14.15 Uhr erfolgte die Alarmierung. 60 Feuerwehrleute aus Meinersen, Ahnsen, Seershausen, Müden und Päse rückten aus, um eine brennende Strohballenpresse auf einem Stoppelfeld bei Warmse zu löschen.

Als die Wehren unter der Leitung von Heino Kleiß, Ortsbrandmeister in Ahnsen, am Einsatzort eintrafen, hatten die Flammen – angefacht durch starke Windböen – bereits auf das umliegende Stoppelfeld übergegriffen. Das Feuer entzündete in Folge 15 Strohballen, die sofort lichterloh in Flammen standen.

Großeinsatz auf einem Feld in Warmse: Die Funken einer brennenden Strohballenpresse  setzten rund 5000 Quadratmeter Stoppelfeld und 15 Strohballen in Brand. Quelle: Hilke Kottlick

Einige Kräfte der Feuerwehren rückten wegen der starken Rauchentwicklung mit Atemschutzmasken an, um die Flammen zu löschen.

Landwirte verhindern größeren Schaden

„Dem schnellen Eingreifen der Landwirte ist es zu verdanken, dass das Feuer sich nicht noch weiter auf dem Stoppelfeld und den angrenzenden Wald ausgebreitet hat“, lobte Kleiß den Einsatz der örtlichen Bauern. Nachdem sie die starke Rauchentwicklung und die brennende Strohballenpresse entdeckt hatten, waren die Landwirte beherzt daran gegangen, das Feld „zu grubbern“, informiert der Ahnser Ortsbrandmeister. Das heißt, sie lockerten mit einem Grubber den Boden des Feldes, um so das weitere Ausbreiten der Flammen zu stoppen.

Bilder vom Brand

Rund 100.000 Euro Schaden entstanden bei einem Feuer auf einem Feld in Warmse. Eine Strohballenpresse war in Brand geraten, das Feuer griff auf ein Stoppelfeld über. 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

Als Ursache für die brennende Strohballenpresse vermutet die Polizei einen Defekt. Sie schätzt den Schaden auf 100.000 Euro.

Von Hilke Kottlick