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Meinersen Darum ist das Dreschfest so beliebt
Gifhorn Meinersen Darum ist das Dreschfest so beliebt
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17:00 27.08.2019
Dreschfest in Müden: Die Veranstaltung kam wieder gut an, auch Kinder wie Mateo (2) hatten ihren Spaß. Quelle: Chris Niebuhr
Müden

Das Dreschfest in Müden ist ein fester Bestandteil im Programm der Kultur- und Heimatvereins. Auch nach dem Generationswechsel im Vorstand hat sich daran nichts geändert. Im Gegenteil, Vorsitzender Thomas Lepke freute sich, dass die Vereinsaktivitäten nun so erfolgreich von der Nachfolgegeneration fortgeführt werden: „Das ist sehr schön.“

Bei bestem Wetter lockte das Dreschfest denn auch jüngst einmal mehr in den historischen Ortskern von Müden mit dem Ensemble aus Backhaus, Heimatmuseum, Bürgerhaus und nahe gelegener St.-Petri-Kirche. Auch das neu gestaltete Kirchumfeld, unter anderem mit neuem Pflaster für die Straße An der Kirche trug seinen Teil zu einer noch schöneren Atmosphäre bei.

Take it Easy spielt auf der Bühne

Im Programm setzte man auf Bewährtes, doch auch eine Neuerung hatte der Kultur- und Heimatverein zu verzeichnen: „Wir haben eine Liveband dabei“, sagte Lepke. Dreschfest-Projektleiter Uwe Schiesgeries hatte seine Kontakte spielen lassen und so war es zum Auftritt der Gruppe Take it Easy auf der Bühne gekommen. Eines der Bandmitglieder stammt ursprünglich aus Müden. Ansonsten war Lepke einmal mehr besonders stolz darauf, dass man zum Dreschfest immer noch die historische Dreschmaschine aus dem Jahr 1905 in Aktion präsentieren konnte. „Ein Highlight. Es ist selten, dass so alte Technik auch noch läuft“, meinte er. Und er zeigte sich auch insgesamt mit der Resonanz der Besucher wieder sehr zufrieden: „Es läuft super, auch wenn viele andere Veranstaltungen parallel stattfinden.“

Sandhaufen für die Kinder

Zufrieden waren auch die Besucher. Lisa Goldfriedrich etwa war aus Leiferde hergekommen. Sohn Mateo (2) nahm begeistert auf einem alten Trecker Platz. Lisa Goldfriedrich erzählte: „Beim Dreschfest war ich schon öfter. Es ist auch ein Highlight für Kinder.“ Sie konnten auch wieder auf einem extra aufgeschütteten Sandhaufen spielen und baggern. Zudem war auch das Heimatmuseum wieder geöffnet, in dem Leiter Christhardt Meyer die Fäden zieht. Und für das leibliche Wohl fehlten auch die traditionelle Hochzeitssuppe sowie der Butterkuchen aus dem Backhaus nicht.

Der Müdener Bürgermeister Horst Schiesgeries war ebenfalls begeistert und lobte den Kultur- und Heimatverein für sein Engagement im Ort. „Der Verein unterhält das alles hier. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass der Kultur- und Heimatverein das macht“, betonte der Bürgermeister.

Von Chris Niebuhr

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