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Meinersen Teure Zwischenlösung? Was für einen Neubau statt Behelfsbrücke spricht
Gifhorn Meinersen Teure Zwischenlösung? Was für einen Neubau statt Behelfsbrücke spricht
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15:49 05.11.2019
Marode Brücke in Brenneckenbrück: Für die Abrisszeit und den Neubau ist eine Behelfsbrücke geplant. Von Anlieger Dr. Ulrich Damerau kommt dazu jetzt ein weiterer Vorschlag. Quelle: Hilke Kottlick
Brenneckenbrück

Die maroden Aller-Brücken an der B 188 bei Brenneckenbrück sollen in naher Zukunft sicheren Neubauten weichen. Sorge von Dieter Großkurth aus Leiferde ist es da nach wie vor, dass während der Bauarbeiten der Umleitungsverkehr durch Leiferde rollt.Laut Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel wird jedoch überlegt, den Verkehr über eine Behelfsbrücke an der B 188 zu führen. Kritisch sieht Dr. Ulrich Damerau, Anlieger aus Brenneckenbrück, diesen Vorschlag „Die Behelfsbrücke bringt eine Vielzahl von Problemen und ist eine teure nicht praktikable Zwischenlösung“, teilt er seine Bedenken mit. Dameraus Schätzungen zufolge dürften die Kosten dafür „weit über 500 000 Euro liegen, wenn nicht sogar bei einer Million“. Sein Vorschlag dazu lautet nun, statt einer Behelfsbrücke gleich eine neue Brücke zu bauen. „Parallel zur alten Straßenführung.“ Während der Bauzeit könne der Verkehr über die alte Brücke geführt werden.

Stärkere Verkehrsbelastung für Leiferde

Laut Michael Peuke von der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel ist für die Zeit des Brückenneubaus eine Behelfsbrücke mit einspuriger Verkehrsführung geplant. Während der Aufbauzeit werde der Verkehr durch Leiferde geleitet. Das dauere aber längst nicht so lange wie der Brückenbau, der sich über zwei Jahre hinziehen könne. Bei einer Behelfsbrücke dürften laut Damerau eine Ampel-Regulierung und ein Tempolimit auf zehn bis maximal 30 Kilometer pro Stunde notwendig sein. Fraglich sei ihm zufolge auch, ob eine Behelfsbrücke „überhaupt für Schwerlastverkehr geeignet ist“. Der Anlieger aus Brenneckenbrück nennt seine Befürchtungen: „Einspurige Verkehrsführung, Ampelschaltung und Geschwindigkeitsbegrenzung werden in Hauptverkehrszeiten mit Sicherheit zum Zusammenbruch des fließenden Verkehrs und zu einem Rückstau von zehn bis 15 Kilometern führen, sofern Verkehrsteilnehmer nicht gleich den Umweg über Leiferde wählen.“ Für diesen Ort ist seiner Überzeugung zufolge in jedem Fall eine stärkere Verkehrsbelastung zu erwarten.

Gleich neue Brücke bauen

Laut Damerau sei das absolute Chaos immer zu erwarten, wenn Verkehrsteilnehmer von der A2 über die B 188 ausweichen müssen wegen Unfällen, Staus oder Bauarbeiten. „Das passiert leider sehr, sehr häufig“, weiß der Anlieger aus Brenneckenbrück. Sein Vorschlag lautet jetzt, statt der Behelfsbrücke „gleich eine neue Brücke zu bauen, mehr oder weniger parallel zur alten Straßenführung und der Brücke über die Aller“. Solang könne der Verkehr weiter die über alte Brücke gehen. Die Behelfsbrücke ist laut Damerau dann überflüssig. „Die unnötigen Kosten einer Behelfsbrücke werden gespart, und der Verkehr über die B 188 wird allenfalls nur minimal und nur kurzzeitig beeinträchtigt.“ Der Anlieger bittet jetzt darum, seinen Vorschlag als „kostengünstige und verkehrstechnisch optimale Lösung“ zu prüfen.

Planfeststellung abwarten

Ähnliche Vorschläge wie der von Damerau liegen Michael Peuke offenbar bereits vor. Der stellvertretende Behördenleiter versichert: „Wenn die Planfeststellung läuft, dann werden wir uns mit allen Vorschlägen auseinandersetzen.“

Von Hilke Kottlick

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