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Meinersen Türchen auf für die Wichtelnacht in Höfen
Gifhorn Meinersen Türchen auf für die Wichtelnacht in Höfen
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06:00 24.12.2019
Wichtelnacht in Höfen: Die Kinder besuchen die Tiere im Stall. Quelle: Gesa Walkhoff
Höfen

Es war schon fast dunkel, als sich 14 Kinder mit ihren Eltern auf dem Hof der Familie Bode-Kirchhoff einfanden. Dort konnten sie sich an zwei Feuertonnen-Stehtischen wärmen, bis die Wichtelnacht begann. Es sei bereits die dritten Veranstaltung in diesem Jahr, berichtete Veranstalterin Imke Bode-Kirchhoff, in der sie Kindern vermitteln wolle, was es alles auf einem Bauernhof gäbe. „Die Wichtelnacht soll ein Angebot sein, ruhig und besinnlich etwas mit Tieren zu machen“, erklärte die Erzieherin und Bauernhofpädagogin.

Überraschung im Schweinestall

Zuerst führte sie ihre Gäste zum ehemaligen Schweinestall, über dessen Holztür ein leuchtender roter Stern den Weg wies. Dort erlebten die Besucher eine erste Überraschung: Statt Stallgasse und Koben erwartete sie ein rustikal eingerichtetes Ambiente mit Baumspänen auf dem Boden, mit mehreren gemütlichen Sitzecken und einem Weihnachtsbaum. Ganz hinten im Stall entdeckten die Kinder einige tierische Bewohner, zwei Ponys und zwei Schafe, die sich die begeisterte Begrüßung entspannt gefallen ließen.

Die Ponys erzählen mit

Dann lud Imke Bode-Kirchhoff Kinder und Eltern ein, in einem Kreis aus Heuballen Platz zu nehmen, um der Geschichte vom Wichtel zu lauschen, der den Tieren und Menschen in einer kalten Winternacht auf einem Bauernhof Hoffnung auf den Frühling macht. Zur Belustigung der Anwesenden wurde der Vortrag immer wieder von dem leisen Schnauben der Ponys Max und Moritz unterbrochen. Nur an der Stelle in der Geschichte, wo tatsächlich ein Pferd schnaubt, verpassten sie leider ihren Einsatz.

Besuch bei den Wollschweinen

Anschließend wollten die jungen Besucher, genau wie der Wichtel, den Bewohnern auf dem Bauernhof „Gute Nacht“ sagen. Nach einer kleinen Pause ging es zunächst zu den Tieren, die etwas weiter vom Hof entfernt wohnen. „Ich habe eine Laterne, da könnt ihr mich auch im Dunkeln sehen“, sagte Imke-Bode-Kirchhoff und ging voraus über eine Wiese, die dem regnerischen Wetter entsprechend matschig war. Darauf waren die Kinder vorbereitet und schritten mit ihren Eltern in Gummistiefeln mutig durch die Dunkelheit zu einer Weide. Dort stand ein halbes Dutzend riesiger Wollschweine im Scheinwerferlicht eines Traktors, die den Trubel, der plötzlich über sie hereinbrach, ebenso gelassen wie ihre Kollegen im Stall hinnahmen. Vielleicht genossen sie es sogar, denn „Wollschweine lieben es, gestreichelt zu werden!“, erklärte Imke-Bode-Kirchhoff. Das taten Eltern und Kinder auch fleißig, bevor es zurück auf den Hof ging, um die restlichen Tiere zu besuchen.

Der AZ-Adventskalender: Die Geschichten

Die Aller-Zeitung schenkt ihren Lesern jeden Tag eine Geschichte – für den AZ-Adventskalender dürfen Sie sich eine Geschichte wünschen. Hier ein Überblick der bereits geöffneten Türchen:

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4. Dezember: Jetzt hat Gifhorn einen eigenen Gin

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6. Dezember: Gymnasium Leiferde: Ideen für Nachhaltigkeit hinter jedem Türchen

7. Dezember: Türchen auf: Darum hat Gifhorns Tafel kein Tierfutter

9. Dezember: Wittkopsviertel in Gifhorn: Vieles ist in Bewegung

10. Dezember: Kultbahnhof Gifhorn: Musikprojekt soll Arbeitslosen helfen

11. Dezember: Fibromyalgie: Wenn der Schmerz das Leben zur täglichen Hölle macht

12. Dezember: Kalligrafie: Beim Schönschreiben findet Lieselotte Lehr Entspannung

13. Dezember: Südstadt: Kleiner Markt ganz groß

14. Dezember: Gifhorner Weihnachtsmarkt: Gute Bude feiert Premiere

16. Dezember: Geschichten mit echten Tieren vor der Kirche

17. Dezember: Tagestreff MoinMoin: Darum lässt es Jürgen Pott noch mal krachen

18. Dezember: Weihnachtsmusik kann auch anders

19. Dezember: Familie Brinkmann sucht ihren Weihnachtsbaum

20. Dezember: „Lass Dich überwachen!“ – Modernisiertes Krippenspiel am 22. Dezember

21. Dezember: Altenheim in Seershausen: Seniorinnen backen Kekse für Mitbewohner

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Von Gesa Walkhoff

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