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Isenbüttel Zwei neue Babybotschafterinnen
Gifhorn Isenbüttel Zwei neue Babybotschafterinnen
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10:01 26.05.2018
Neu im Dienst: Hans Friedrich Metzlaff begrüßt die Babybotschafterinnen Kathrin Streilein (r.) und Andrea Germerodt.
Neu im Dienst: Hans Friedrich Metzlaff begrüßt die Babybotschafterinnen Kathrin Streilein (r.) und Andrea Germerodt. Quelle: Christina Rudert
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Isenbüttel

„Warum eigentlich nicht?“, dachte sich Kathrin Streilein, als sie den Aufruf im Isenbütteler Samtgemeindekurier gelesen hatte, dass Babybotschafterinnen gesucht werden. Auch Andrea Germerodt „fand die Idee gut, dass die Samtgemeinde neue Erdenbürger begrüßt“, und so haben die beiden dieses Ehrenamt neu übernommen.

„Ich kannte dieses Angebot nicht“, sagt Andrea Germerodt. Als die 46-Jährige vor 17 und zwölf Jahren ihre Kinder bekam, gab es das noch nicht. „Ungefähr zehn Jahre bieten wir es inzwischen an“, hat Ordnungsamtsleiter Stefan Prekale Zahlen parat.

Kathrin Streilein hatte zwar nach der Geburt ihrer eineinhalbjährigen Tochter Besuch von der Babybotschafterin, „aber so ganz genau erinnern kann ich mich auch nicht mehr“, sagt die 31-Jährige.

Erste positive Erfahrungen

Die ersten Besuche haben beide schon absolviert und berichten positiv davon. „Die Familien haben mich sehr offen empfangen“, sagt Andrea Germerodt. Wie lange so ein Gespräch dauert, „kann man vorher gar nicht einschätzen“, ergänzt ihre Kollegin.

Der Besuch wird den Familien mit Neugeborenen per Post angekündigt, die Babybotschafterinnen stellen vor, welche Beratungs- und Hilfsangebote für junge Familien in der Umgebung existieren, und es wird schon mal vorsichtig abgefragt, ab wann ein Krippen- oder Kita-Platz gewünscht ist.

„Das ist natürlich keine verbindliche Voranmeldung, aber es hilft uns bei der Planung“, stellt Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff fest. „Uns ist es wichtig, den jungen Familien frühzeitig Hilfsangebote vorzustellen und Kontakt aufzunehmen.“ Und ein kleines Geschenk bringen die Babybotschafterinnen auch mit.

Lätzchen mit Wappen?

Dazu hat Andra Germerodt gleich einen konkreten Vorschlag: „Wir haben jetzt von der Stiftung Lesen ein Büchlein, aber schöner wäre es, ein Geschenk mit Bezug zur Samtgemeinde zu haben – zum Beispiel ein Lätzchen mit dem Wappen.“

Von Christina Rudert