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Isenbüttel Wohnprojekt mit ökologischen Schwerpunkten
Gifhorn Isenbüttel Wohnprojekt mit ökologischen Schwerpunkten
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19:27 08.07.2019
Kreativer Workshop: Die Projektgruppe Gelebte Nachbarschaft im Allerkamp hat Ideen für ihre gemeinsame Wohnanlage entwickelt. Quelle: Ron Niebuhr
Isenbüttel

Isenbüttels Mehrgenerationenprojekt Gelebte Nachbarschaft im Allerkamp (GeNiAl) arbeitet weiter zielstrebig auf die Verwirklichung seiner Wohnanlage hin. Jetzt fanden sich Elisabeth Krull, Ralf Hintz und ihre Mitstreiter zu einem Workshop im Jugendtreff ein.

Als Inspiration dienten drei vergleichbare, bereits realisierte Projekte aus der Region: die Laher Wiesen sowie die Ökosiedlung und „Graue Haare, buntes Leben“ in Wennigsen. „Wir haben die Anlagen zusammen angeschaut und arbeiten jetzt heraus, wo aus unserer Sicht die Vor- und Nachteile liegen“, erklärten Krull und Hintz. Darauf baute ein von kreativer Gruppendynamik geprägtes Brainstorming auf zur Frage, wie die eigene Wohnanlage aussehen soll.

Wenig versiegeln, viel Natur erleben

Das Grundstück im Allerkamp soll nach „modernen stadtplanerischen Grundsätzen“ gestaltet werden – mit möglichst geringem Versiegelungsgrad, „der Raum für das gemeinsame Erleben der Natur lässt“, berichteten Krull und Hintz. Man wolle Bereiche mit heimischen Pflanzen, Spielecken und Ruhebereichen sowie Regenwasserableitung über Rigolen schaffen.

„Die Gebäude sollen sich harmonisch in die Landschaft einfügen und ökologische Aspekte berücksichtigen“, betonen die Projektsprecher. Sie sollen durch unterschiedliche Bauweise auf die Bedürfnisse von Jung und Alt eingehen. Für die Fassaden wolle man nach derzeitigem Planungsstand hauptsächlich auf Klinker setzen, aber auch auf Glas und Holz.

Nicht bloß nebeneinander, sondern miteinander leben

Dem gemeinsamen Wunsch, nicht bloß nebeneinander sondern miteinander zu wohnen und zu leben, möchte man mit im Eingangsbereich gelegenen Gemeinschaftsräumen gerecht werden. „Über diese Einrichtungen streben wir an, in das übrige Baugebiet auszustrahlen und einen zentralen Punkt für alle zu bieten“, erklärten Krull und Hintz. Die erforderlichen Stellplätze für die Autos der Bewohner sollen ebenfalls im Eingangsbereich entstehen, um „Ruhe und Ästhetik des Wohnbereichs nicht zu stören und die Lebensqualität zu erhöhen.“ Das Architekturbüro Architekten Schäfer Krause Schulz Partnerschaft mbB habe GeNiAl zugesagt, die entwickelten Ideen bis Mitte August planerisch darzustellen, so Krull und Hintz.

Von Ron Niebuhr

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