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Isenbüttel Wieso jetzt doch wieder gegrillt werden darf
Gifhorn Isenbüttel Wieso jetzt doch wieder gegrillt werden darf
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00:25 24.06.2019
Grillverbot beendet: In der Samtgemeinde Isenbüttel darf wieder gebrutzelt werden – mit zwei Einschränkungen. Quelle: Friso Gentsch/dpa
Isenbüttel

In der Samtgemeinde Isenbüttel darf wieder gegrillt werden. Zwei Änderungen in der Gefahrenabwehrverordnung hat der Samtgemeinderat am Donnerstag bei einer Enthaltung einstimmig verabschiedet. Danach ist die Verwendung von Holzkohlegrills auf nicht brennbarem Untergrund erlaubt – wenn ein gefahrbringender Funkenflug ausgeschlossen ist.

„Wir haben den Grasland-Feuerindex falsch eingeschätzt“, gab Samtgemeindebürgermeister Hans Friedrich Metzlaff zu, denn „der erreicht schon bei vergleichsweise normaler Wetterlage die Stufe drei“. Danach war ab Stufe drei das Entzünden von Feuern in Feuerkörben, Feuerschalen, Feuertonnen oder ähnlichen Vorrichtungen verboten, Unkraut durfte nicht mit Hilfe von Gasbrennern oder ähnlichen Geräten entfernt werden, und Gegenstände, die durch Erhitzung des Bodens Brandgefahren verursachen könnten, durften nicht verwendet werden. Das alles gilt auch nach dem neuen Beschluss noch, allerdings erst ab Stufe vier. Bislang fiel auch das Grillen mit Holzkohle unter diese Verbotsregelung, das wird nun ausgenommen.

Was nicht verboten ist, ist erlaubt – oder doch nicht

Dass diese Genehmigung der Nutzung von Holzkohlegrills überhaupt explizit erwähnt wird, fand Hans-Werner Buske (CDU) überflüssig. „Was nicht verboten ist, ist erlaubt – also können wir diesen Absatz streichen.“ Nein, meinte Metzlaff, denn „es ist eben nicht alles erlaubt, sondern gibt zwei Einschränkungen“: nicht brennbarer Untergrund, das Vermeiden von Funkenflug. „Damit regeln wir, was auf Privatgrundstücken passiert“, fand Britta Rösler (CDU) diesen Absatz ebenfalls überflüssig, Jochen Gese (CDU) sprang ihr bei: „Das ist doch ohnehin in Gesetzen festgehalten.“

Trotzdem sei es sinnvoll, auch Eigenheimbesitzer auf diese Punkte hinzuweisen, fand Lisa Wallmann (SPD), Christina Petzold (SPD) stellte fest: „Das ist ein sinnvoller Appell an die Vernunft.“ Der Beschluss fiel einstimmig, die Gefahrenabwehrverordnung um diese Passage zu verändern, eine weitere Änderung lautet: „Die Verbote gelten nicht für gewerbliche Verwendungen.“ Darunter fallen auch Feuerwerke.

Lisa Wallmann wünschte sich in diesem Zusammenhang einen Link zum Grasland-Feuerindex auf der Homepage der Samtgemeinde.

Auszubildenden unbefristete Stellen geben

Den neuen Stellenplan stellte Kämmerer Jürgen Wisch vor. „Es geht darum, unseren Azubis, die wir behalten wollen, unbefristete Stellen zu geben.“ Außerdem seien für die Jugendtreffs keine Betreuer zu bekommen, die Samtgemeinde habe daher eine Sozialpädagogin eingestellt. Ebenso eine Steuerfachkraft, die sich vorrangig dem Thema Umsatzsteuer widmen soll. „Und wir haben zwei Stellen in Reserve eingerichtet, eine für den mittleren, eine für den gehobenen Dienst, die aber noch nicht mit Mitteln belegt sind.“ Der Rat stimmte dem so zu.

Von Christina Rudert

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