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Isenbüttel Warum der Bauausschuss den Kastanienhof-Verein unterstützt
Gifhorn Isenbüttel Warum der Bauausschuss den Kastanienhof-Verein unterstützt
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18:00 14.11.2019
Zuschuss: Wasbüttels Bauauschuss empfiehlt, die Kosten für zwei vom Verein Kastanienhof beauftragte Gutachten zu übernehmen. Quelle: Ron Niebuhr
Wasbüttel

Der Verein Kastanienhof bemüht sich um den Erhalt des gleichnamigen historischen Gebäudes im Dorf. Der Gemeinderat hat im Mai beschlossen, gegebenenfalls Gesellschafteranteile für 5000 Euro zu erwerben, und einen Zuschuss von 5000 Euro in Aussicht gestellt. Inzwischen hat der Verein für 2600 Euro Gutachten in Auftrag gegeben. Er beantragte Kostenübernahme durch die Gemeinde.

Warum die Gemeinde zahlt

Für Bürgervertreter Arne Matthiesen war die Sache klar: „Wir können so engagierte Bürger dafür nicht mit ihrem Privatvermögen aufkommen lassen.“ Jean-Claude Freund (CDU) sah es genauso: Man habe dem Verein Unterstützung in Aussicht gestellt, „da dürfen wir jetzt keinen Rückzieher machen.“ Manfred Altenkirch (Grüne) sagte, dass man den Verein bezuschussen sollte, auch wenn ungewiss sei, wie das Projekt Kastanienhof ausgeht.Nur Volker Wallmann (SPD) sprach sich dagegen aus.

Wo Blühstreifen hin sollen

Die Gemeinde hat – vor allem entlang von Wirtschaftswegen – Blühstreifen angelegt. Für weitere könnte man 1000 Euro einplanen. Die Verwaltung regte als Standort den Maschplatz an der Calberlaher Straße an. Dass die Fläche geeignet ist, war fraglich, denn dort stehen viele Eichen. In deren Schatten sei alles vermoost, war aus dem Ausschuss zu vernehmen. Alex Birke (SPD) empfahl daher, die Mittel nicht ortsgebunden, sondern allgemein für die Aussaat von Blühstreifen auf öffentlichen Flächen vorzusehen. Dem folgte das Gremium einstimmig. Ums Anlegen von Blühstreifen hat sich bisher Landwirt Ernst Lütje mit seinen Mitarbeitern ehrenamtlich gekümmert. Die nötigen Geräte habe man sich geliehen, sagte er. Je nachdem wie gut sich die Blühstreifen entwickeln, sollte man eine Umkehrfräse mit Saatkasten anschaffen, sagte er. Birke sah dafür keinen Bedarf, so lange man sich noch in der „Experimentierphase“ befinde, zumal die Haushaltslage eh schon angespannt sei. Der Ausschuss lehnte es mit drei zu zwei Stimmen ab, bis zu 5000 Euro bereit zu stellen.

Mehr Pflege für Wirtschaftswege

Empfohlen wurde dagegen bei vier Ja-Stimmen und einer Enthaltung, im kommenden Jahr 5000 Euro zusätzlich für die Pflege von Wirtschaftswegen einzuplanen. Die Mittel waren 2019 zur Reparatur des Gehweges in der Rosenstraße verwendet worden.

Die Nabu-Gruppe Isenbüttel kümmert sich um die Streuobstwiese. Dafür bat der Verein um einen Zuschuss in Höhe von 1000 Euro. „Es geht darum, dass der Verein handlungsfähig bleibt“, erklärte Bürgermeister Hartmut Jonas. Der Ausschuss stimmte geschlossen zu.

Ärger mit der Straßenbeleuchtung

Jonas berichtete, dass ein Kurzschluss die Straßenbeleuchtung im Osten des Dorfes lahm gelegt hat. Schuld waren wohl alte Kabel am Verteiler in der Kapellenstraße. „Es ist leider versäumt worden, sie bei der Umstellung auf LED zu erneuern“, sagte Jonas. Das ist jetzt nachgeholt worden auf einer Länge von 60 Meter. Die Wasserleitungen in der Rosenstraße sind wieder dicht, in der Calberlaher Straße stehen die Erneuerungsarbeiten noch aus.

Neue Gasleitung betrifft auch Wasbüttel

Gasunie aus Hannover verlegt für zwei von VW geplante Gaskraftwerke eine neue 400er-Gasleitung zwischen Walle und Wolfsburg. Betroffen von der Baumaßnahme sei auch Wasbüttel, informierte der Gasunie-Abteilungsleiter Henning Stegemerten. Das Dorf werde im Süden passiert. Der Elbenseitenkanal, aber auch für den Naturschutz bedeutsame Flächen würden in einer Tiefe von zehn bis 15 Meter unterbohrt. Man rechne mit täglichem Bauverkehr von gut 20 3,5-Tonnern, zehn 12-Tonnern und fünf bis sechs 24-Tonnern. Hinzu kämen im gesamten Bauzeitraum noch etwa 20 36-Tonner für den Rohrtransport.

Von Ron Niebuhr

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